Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)
Roeschke, H.: Monographie der Carabiden-Tribus Cychrini
134 D'= HANS ROESCHK F. Kopf sehr klein im Verhältnis zum Körperumfang, mit schmalem, nicht verdicktem Nacken ; Kopf und Hlschd düster, matt, höchstens schwach glänzend und ein wenig metallisch ; Wangen einfach. — Hlschd vorn und hinten kreisförmig ausgerandet, Vorderecken rund, Hinterecken ziemlich spitzig und weit über die Basis der Fld hinüberragend, mit mehr oder minder breit aufgebogenen Seitenrändern gleich einer Mulde ; Basalrandborste fehlt stets, meist auch die Bandseta nahe der Mitte. — Auch die Seitenränder der Fld schaif und hoch aufgebogen, an den Schultern noch besonders erhöht, zuweilen hier auffällig vorragend. Vorderbrust-episternen stets glatt, Epipleuren der Fld grob punktirt — Beine ziemhch schlank, Schenkel kaum verdickt ; Vorderschenkel vorn und hinten und nicht selten (doch ausnahmsweise, wie es scheint) auch die Mittelschenkel vorn mit unteren Borstenpunkten. S 1 und 2+, 3—, 4 c? J 2SA. — cf 3 erweiterte Vordertarsenglieder mit schwammiger Sohlenbekleidung. Geographische Verbreitung : Ungefähr vom 23° bis 43° nördlicher Breite und vom 72°—114° westlicher Länge von Greenwich d. h. die Grenze verläuft von Nord-Florida nordwärts bis etwas nördlich NewYork, von dort in westlicher Richtung nach Nebraska und dann südlich über Colorado, West-Arizona herunter durch Nordwest-Mexico bis etwa zur Südgrenze des Staates Durango. Scaphinotus ist von DEJEAN zuerst als eigenes Genus beschrieben worden, nachdem schon vorher LATREILLE zweimal den Namen als neues Genus aufgeführt hatte, aufgestellt auf Cychrus elevatus F., die factische Beschreibung jedoch erst 1829 in der 2-ten Auflage ( DÉTERVILLE ) von CUVIER'S Règne animal folgen liess. HARRIS kam zur Schlussfolgerung, dass Scaphinotus wie Inchroa und Sphaeroderus nur Untergattungen des Genus Cychrus bilden könnten. LECONTE wiederum zog Scaphinotus vollständig zu Cychrus ein, im Gegensatz zu seinem neu aufgestellten Komaretus, CHAUDOIR stimmte ihm bei. GEO. HORN endlich liess die Frage der Gattungsberechtigung offen, obwohl er eher zu einer Verneinung derselben neigte, und gebrauchte wohlweislich die Ausdrücke «divisions» statt Genus oder Subgenus; für ihn stand fest, dass, wenn eine «division» gattungsberechtigt sei, es auch alle sein müssten und nur bei Pemphus wären Zweifel berechtigt. Auch er vereinigte unter Cychrus als «generic name» alle anderen «divisions» und liess nur zwei Genera zu, Cychrus und Nomaretus, obwohl er auch hier Charaktere von wirklich generischem Wert nicht hatte beibringen können.