Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)
Roeschke, H.: Monographie der Carabiden-Tribus Cychrini
MONOGRAPHIE DER CTfCHRINI. 135 1. Scaphinotus Snowi LECONTE. 1881, Trans. Kansas Acad, of Science VII, pag. 74. Typ 1 rf 1 in LECONTE'S Sammlung, jetzt im Museum of Comparative Zoology in Cambridge, und geprüft durch VAN DYKE. Ganz tief purpurviolet, .nicht «schwarz ohne Purpurglanz» wie LECONTE'S Originalbeschreibung besagt ( VAN DYKE kann sich nicht erklären, wie LECONTE ZU dieser falschen Angabe kommen konnte). Die Oberfläche ist indessen glanzlos oder vielmehr ziemlich matt infolge der starken Punktirung. Kopf nicht punktirt, Hlschd dicht und grob punktirt auf der ganzen Oberfläche, ungefähr V3 breiter als lang, Seiten verdickt und breit aufgebogen, besonders zur Basis hin, fast wie bei Sc. elevatum, aber mit kurzen, wenig vorragenden und breit abgerundeten Hinterecken, hinten halbkreisförmig ausgerandet, vorn weniger tief; Mittellinie und Quereindruck tief, Basalseiteneindrücke undeutlich, verlieren sich in der Aufbiegung des Seitenrandes. — Fld fast eiförmig, nicht erweitert nach hinten beim c? , Seitenrand stark aufgebogen, stärker noch erhöht an den abgerundeten Schultern, aber nicht in so hohem Masse wie bei elevatus; die 14 oder 15 Streifen deutlich eingedrückt mit Ausnahme der äusseren, die etwas verworren zusammenfliessen, die Streifen gröber und tiefer punktirt, die Intervalle höher als es gewöhnlich bei elevatus der Fall ist. — Seiten der Mittel- und Hinterbrust sowie der ersten Bauchsegmente grob punktirt. — Art mir unbekannt. d" Vordertarsen mässig erweiteit und schwammig besohlt, 1. Tarsalglied in gut 3/i seiner Länge oder bis auf den Schaft gänzlich. 9 mm. Santa Fé Caùon, New-Mexico, in 7000' Höhe, entdeckt auf der wissenschaftlichen Expedition der Kansas-Universität 1880. Ein zweites Exemplar sah VAN DIKE vom südlichen Colorado und ferner eine Rasse (??) vom nördlichen Arizona, aus der Umgegend von Flagstaff, in auch nur 2 Exemplaren im New-Yorker American Museum of Natural History. Er schreibt: «sie hat im cf die Tarsalstructur des Snoiui LEC., anderseits steht sie der Colorado-Rasse des elevatus viel näher, von der sie sich durch ihre Breite unterscheidet, worin sie dem Scaph. Petersi ähnelt.» 2. Scaphinotus Roeschkei VAN DYKE n. sp. Dunkel purpurviolet. Kopf klein, Seitenrand über der Fühlerinsertion deutlich leistenförmig, vor den Augen plötzlich stark reducirt, als sehr feiner, wenig sichtbarer Supraorbitalrand sich fortsetzend, Stirnfurchen ziemlich tief bis hinter die Augen, Stirn, besonders zwischen den