Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)

Roeschke, H.: Monographie der Carabiden-Tribus Cychrini

114 d ; hans roe 8chke vorn jederseits schwach ausgebuchtet mit schräg nach aussen vor­springenden Seitenecken und sehr kurzem abgerundeten Mittellappen, Fühler doppelt so lang als die Mandibeln, lang behaart, 2-tes Glied zweimal so lang als 1-tes, 4-tes Glied schlanker als die übrigen und kürzer als das 3-te. Mandibeln kräftig, gedrungen, zur Spitze leicht gekrümmt. Innenseite der Basis bewehrt mit sehr grossem, kammartig gezähntem Zahn. Stamm der Maxillartaster enorm entwickelt, stark und lang bewimpert, Tasterschuppe sehr kurz und breit. 3 Tasterglieder ziemlich lang mit zugespitztem Endglied: Aussenlade mit 2 fast gleich langen Gliedern, Endglied konisch, Innenlade klein, sehr kurz, von konischer Gestalt mit starker Borste an der Spitze. Lippentaster sehr lang und sehr kräftig mit beilförmigem Endglied, Zunge kurz und an der Spitze abgerundet. Bückenplatten des Thorax und Abdomens seitlich über die Stigmen hinaus erweitert und an den Seiten scharf gerandet. Pronotum schmäler als Mésonotum. nach vorn stark schräg verengt und hier kaum halb so breit als an der Basis, mit abgerundeten Ecken und gerundet vorgezogener Mitte des Yorderrandes. Mésonotum genau wie Métanotum. quer, etwa 4-mal so breit als in der Mittellinie lang, ihre Hinterränder in der Mitte ausgeschweift mit breit abgerundeten Hinterecken. Bückenplatten des Abdomens kürzer als das Métanotum. im übrigen wie dieses gebildet, bis zur Körpermitte allmälilig sich ver­breitend, dann von dort zur Spitze wieder allmälilig sieh verschmälernd; 9-tes Dorsalsegment halb so breit als das S-te, mit spitzigen, aus­gezogenen Hinterecken, diese kaum überragt von den 2 unbeweglichen, kurzen und ungezähnten Cerci oder Endfortsätzen. Beine ziemlich lang und schlank, von vorn nach hinten allmälilig länger werdend, Schenkel, Schienen und Tarsen an der Unterseite mit Reihen kurzer Dornen be­setzt ; die Hüften dreimal so lang als breit, die Schenkelfurche nur flach, die Tarsen von Schenkellänge mit 2 kräftigen, gleich langen Klauen. Färbung ist oben kastanienbraun, bräunlich gelb an den Seiten, am Pronotum breit, an den folgenden Segmenten schmäler, unten gelblichgrau. Ausgewachsen misst die Larve 20 mm. Der Puppe fehlen nach HEER die beiden Spitzen am Ende des letzten Ringes, welche die Puppen der Caraben und Calosomen am 9. Seg­ment aufzuweisen haben, sonst sind sie diesen ähnlich. Der Puppen­zustand dauerte bei C. caraboides (rostratus) nur 4 Wochen, wie Heer beobachtete. Die 64 mir bekannten Arten der Tribus Cychrini bewohnen die nördliche gemässigte Zone und das angrenzende Nordpolargebiet der palaearktischen und nearktischen Welt, also etwa vom 22° 30' bis 70° nördlicher Breite. Die Genera Scaphinotus und Sphaeroderus gehören

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