Csornay Boldizsár - Dobos Zsuzsa - Varga Ágota - Zakariás János szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 100. (Budapest, 2004)
SZMODISNÉ ESZLÁRY, ÉVA: Über „Salvator incoronatus" Reliefs aus dem toskanischen Kunstkreis
28. Toskanischer Meister, Ende des 15. Jahrhunderts: Salvator incoronatus. Paris, Musée Jacquemart-André 29. Toskanischer Meister, erste Hälfte des 16. Jahrhunderts: Salvator incoronatus, Paris, Musée Jacquemart-André Der Zug des Gesichtsausdrucks, der auch physischen Schmerz spüren lässt, zeigt mit den Lippen, die wegen des Leidens stark geöffnet sind, eine weniger idealisierte Version. Die Forschung platzierte dieses Werk bereits sehr früh im Kunstkreis von Lucca, nach der jüngsten Ansicht soll sein Meister wieder im Kreis des Meisters der Marmormadonnen gesucht werden. 8 Im Katalog aus 1975 wird sowohl dieses in Paris aufbewahrte Werk als auch das andere Relief desselben Bildtypus im selben Museum, das die Verfasserin des Katalogs als Werk aus Lucca einstuft, in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts datiert (Abb. 29). 9 Die Dornenkrone und die Schnitzweise der Kleidung stehen näher zu unserem Relief als die gleichen Merkmale des vorher vorgestellten Werks in Paris. Das Gesicht und die detailliert geschnitzten Augen unterscheiden sich jedoch vollständig. Die jüngste Forschung wies auch dieses Werk in Kreis des Meisters der Marmormadonnen zurück. 10 8 Harms (Anm. 6), 157-158. 9 Moureyre-Gavoty (Anm. 3), Kat.-nr. 144. 0 Harms (Anm. 6), 157-158.