Garas Klára szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 60-61. (Budapest, 1983)

GARAS, KLÁRA: Sammlungsgeschichtliche Beiträge zu Raffael. Raffael-Werke in Budapest

48. Nach Raffael: Madonna mit dem schlafenden Kind. Gestochen von M. R. Frey dition beruhender Angabe wäre das Bild an Don Gaspar Guzman, Conde Duque Olivares (1587—1643) als Geschenk von Urban VIII. (Papst von 1623—1645) aus Italien gelangt. Nach den alten Stichen und den neuesten Fotoaufnahmen zu urteilen, handelt es sich um ein Werk von sehr guter Qualität. 41 Die Figuren­gruppe ist mit dem Budapester Bild übereinstimmend gestaltet, wobei die Einzelheiten doch etwas kräftiger ausgearbeitet erscheinen, — man vergleiche Magnificent Gallery of Paintings, the Property of Lucien Bonaparte, Prince of Canino. London, 1816. s. auch Buchanan, W.: Memoirs of Painting. London, 1824. II. S. 288. (Dieselbe Herkunft wird im Katalog bei einer Variante von Correggios „Madonna del Latte" angegeben.) Erwähnt bei Lucien Bonaparte in Paris in 1803 von Friedrich Schlegel (Aesthetic and miscellaneous works. London, 1849. S. 54) und in London von G. Dillis in 1815 als ein in mehreren Exemplaren existierendes, zweifelhaftes Werk (s. Briefwechsel zwischen Ludwig I. von Bayern und Georg von Dillis, 1807—1841. München, 1966. Nr. 363). 41 Literatur S. Anmerkung 34—35.

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