Cseri Miklós szerk.: A Nyugat-Dunántúl népi építészete - A Velemben, 1995 május 29-31-én megrendezett konferencia anyaga (Szentendre; Szombathely: Szabadtéri Néprajzi Múzeum: Savaria Múzeum, 1995)
MAYER Vera: A ház- és udvarformák változása Dél-Burgenlandban a 20.században
Zersiedelung der Landschaft beigetragen habe, entwickelte sich der Bungalow mit Flachdach zu einer beliebten Hausform. Mit der aufkommenden Postmoderne und der Dorferneuerung in den 80er Jahren zeichnet sich eine Wende ab. Im Vordergrund steht die Verwendung baubiologischer Materialien, landschaftsbezogenes Bauen und Anknüpfung an die regionalen Hausformen. Es liegt jedoch an dem Charakter des anonymen Bauens, daß die Verwendung historischer Formen zu einem Stereotypus wird wie etwa das Burgenlandhaus. Eine ernsthafte und kreative Auseinandersetzung mit traditionellen burgenländischen Haus- und Siedlungsformen führten im Burgenland bisher nur wenige Architekten. Zwei konkrete Beispiele verdeutlichen den Strukturwandel der Bau- und Labensweise im Burgenland: Beispiel 1 : Kleinpetersdorf. Wandel von einem landwirtschaftlichen Gehöft zur Wohn- und Arbeitsstätte eines Bauarbeiters und Nebenerwerbslandwirtes (Kornwirtschaft) und Beispiel 2: Kroatisch-Ehrensdorf und St. Kathrein. Wandel vom Bauernhof zum BungalowAA/andel von Landwirtschaf und Nebenerwerb zum Bauarbeiter (Pendler) und Nebenerwerbslandwirt.