Déry Tibor: A Halál takarítónője a színpadon. Cikkek, nyilatkozatok, jegyzetek 1921-1939 - Déry archívum 5. (Budapest, 2004)
Függelék - Anhang - Die glückliche Familie
anständiger Bauer. Handschuhe brauche ich zwar keine, diesen einen würde ich aber doch erstehen. Wieviel wollen Sie dafür? Blauer. Ich weiß wirklich nicht... Bauer. Heraus mit der Sprache! Bei uns kostet das Paar drei Silberlinge. Ich gebe Ihnen eine Mark weil er rot ist. Blauer. Aber bitte... Bauer. Wieviel wollen Sie? Blauer. Eine Million. Bauer. Aber er ist doch ganz abgewetzt. Blauer nachdenklich. Sie haben recht. Aber 10 Mark wird er doch noch wert sein. Bauer. Geben Sie her! Blauer greift in die Tasche, Neger springt an die Gurdel Bauers, würgt ihn. VATER. Meine Kinder, das geht nun doch nicht; wir sind doch nicht im Wald. Neger. Er wollte das kleine rote Wunder kaufen. Um Geld! Die Hand des guten Gottes ist nicht verkäuflich. Zu Bauer. Ich reiß Dir die Nase aus! Ich breche Dir die Ohren ab! PRIESTER schlägt auf den Tisch. Er hat recht. Sei es eine Opfergabe auf dem Altar des Gedankens, aber schnöden Handel damit treiben werde ich nicht dulden. KUNSTREITERIN zieht Blauer in die rechte Ecke. Der Familientisch sieht ihnen starr nach. Willst Du einen Kuß? Blauer. Zwei. Kunstreiterin Küßt ihn. Was noch? Blauer. Ihr Herz, Fräulein. Kunstreiterin. Habe ich keins. Blauer. Ich meine das, was man darunter versteht Kunstreiterin. Das geht nicht vor so vielen Leuten. Wollen Sie mein Strumpfband? Blauer. Was kostet es? Kunstreiterin. Nichts. Aus Liebe. BLAUER. Das ist verdächtig, Lidia. Sie scheinen Absichten zu haben. KUNSTREITERIN. Junger Mann, wissen Sie nicht, daß wenn Weiber Absichten haben, sie euerer Sehnsucht dienen. Zieht ihren Rock übers Knie. BLAUER schaut auf ihre Füße. Also aus Liebe, nicht aus Interesse? KUNSTRETITERIN. Aber Mensch, Liebe ist doch im Interesse des Weibes. Du Goldesel. Umarmt ihn. Also gibst Du ihn her? BLAUER. Was? 365