József Antall szerk.: Aus der Geschichte der Heilkunde / Orvostörténeti Közlemények – Supplementum 13-14. (Budapest, 1984)
Die Communicationes de História Artis Medicinae und die Libri Históriáé Medicae (G. Buzinkay)
Sitzung und Diskussion. Der Band 51—53 (1969) war ebenfalls einem Jahrestag, der 200. Wiederkehr der Gründung der medizinischen Fakultät der Universität Nagyszombat (Tÿrñau, heute Trnava in der CSSR), der Vorläuferin der Budapester Medizinischen Universität „Semmelweis" gewidmet, desgleichen der Band 47—59 (1971, der die Vorträge der Feierlichkeiten und wissenschaftlichen Tagungen aus Anlaß des Jahrestages, gehalten in Smolenice und Budapest enthält. Zwei gesonderte Bände stellten 1974 den Stand der pharmaziehistorischen Forschungen vor (71—-72), und anläßlich des Jahrestages des Endes des zweiten Weltkrieges sowie der Geburt des neuen Ungarn erinnerte der Band 75—76 (1975) mit mehreren Studien an die Fragen des Gesundheitswesens dieses Zeitraumes sowie der drei seitdem vergangenen Jahrzehnte. Diese spezialisierten Bände unterscheiden sich lediglich durch ihr einheitliches Thema von den Bänden mit gemischten Inhalt. Wenn jedoch das Thema auch eine veränderte Form des gewohnten Rahmens der Zeitschrift erfordert, dann gibt die Redaktion einen Supplementum-Band heraus. SupplementumBände erschienen 1970 und 1972 anläßlich des XXII. Internationalen Medizinhistorischen Kongresses in Bukarest bzw. des XXIII. Kongresses in London, und unter dem Titel Volksheilkunde in Ungarn —• Ethnomedicin in Hungary verließen zwei Bünde die Druckerei, Supplementum 7—8 im Jahre 1975 und Supplementum 11—12 im Jahre 1979. In der gleichen ergänzeden Reihe erschienen 1972 in vier Sprachen die das Semmelweis-Institut und seine Ausstellungen vorstellenden Bände unter dem Titel „Aus der Geschichte der Heilkunde", wobei es sich im wesentlichen um die erste Ausgabe unseres vorliegenden Bandes handelte. Natürlich ist ein ähnlich kurzer Überlick über den Inhalt der gemischten Zeitschriften unlösbar. Wir können daher im allgemeinen feststellen, daß sich etwas mehr als die Hälfte der im Laufe der vergangenen Jahre erschienenen Abhandlungen, kleineren Mitteilungen und Quellenveröffentlichungen mit Fragen der ungarischen Medizin- und Pharmaziegeschichte beschäftigt haben oder mit Thenem, die zu ihr Bezug haben. Ein beträchtlicher Teil dieser Publikationen entstammte der Feder ausländischer (europäischer und amerikanischer) Forscher, woraus folgt, daß in den Spalten der Zeitschrift auch viele englische, deutsche, französiche und russische Mitteilungen erschienen sind. Die Zahl der fremdsprachigen Mitteilungen wird auch dadurch erhöht, daß wir oft die Arbeiten ungarischer Fachleute auch in Übersetzung veröffentlichen. Die Redaktion ist auch ansonsten darauf bedacht, daß die „Medizinhistorischen Mitteilungen" — entsprechend den internationalen Beziehungen des Institutes — die Isolation eines kleinen Sprachgebietes verlassen, und deshalb erscheinen auch die Beiträge in den Rubriken Kleine Mitteilungen und Abhandlungen mit reichhaltigem fremdsprachigem Resümee. Die Rubrik Umschau teilt sich in Bücherbesprechungen und Inhaltsangaben 122