József Antall szerk.: Aus der Geschichte der Heilkunde / Orvostörténeti Közlemények – Supplementum 13-14. (Budapest, 1984)

Die Communicationes de História Artis Medicinae und die Libri Históriáé Medicae (G. Buzinkay)

von Zeitschriften, wobei sie im Umfang betrachtet ein Sechstel des Bandes füllt. Hier erscheinen die Inhaltsangaben der Bücher sowie Blätter und Zeit­schriften, welche zu den Neuerwerbungen der Medizinhistorischen Bibliothek „Semmelweis" gehören. Diese umfassen einen sehr weiten Kreis — unabhängig von Erdteilen und Sprachgebieten —, da in Form von Publikationsaustausch die Veröffentlichungen der bedeutendsten medizin- und pharmaziehistorischen Institute der Welt in der Bibliothek eintreffen. Somit erfüllen die „Medizin­historischen Mitteilungen" auch den Aufgabenkreis einer ungarischprachigen referierenden Zeitschrift auf den medizin- und pharmaziehistorischen Fach­gebieten. Die Zeitschriftenverlagstätigkeit wird durch die Buchveröffentlichungen des Institutes ergänzt. Bis 1971 wurde die ungarische Ausgabe des berühmten Wer­kes „Magyarország és Erdély orvosainak rövid életrajza" (Kurzbiographien der berühmten Ärzte Ungarns und Siebenbürgens) von István Weszprémi (vier Bände, ungarisch und lateinisch) abgeschlossen. Weiterhin erschienen die Ar­beit „Fejezetek az orosz-magyar orvosi kapcsolatok múltjából" (1960) von Emil Schultheisz und Lajos Tardy (Aus der Vergangenheit der russisch-ungarischen medizinischen Beziehungen) und in drei Bänden — „Palaeopathologia I — III" —• die Abhandlungen von Gyula Regöly-Mérei, András Tasnádi Kųĥacska und Lajos Bartucz. Ebenfalls in der vom Institut herausgegebenen Serie Libri Históriáé Medicae wurde „A magyar fogászat története" (Die Geschichte der ungarischen Zahnheilkunde) von György Huszár veröffentlicht (1965). Im Jahre 1971 erschien Sándor Feketes Monographie über Vilmos Tauffer, den Begrün­der der modernen Fraunheilkunde in Ungarn, sowie László Ruttkays Band über Jessenñ s, die gemeinsame Gestalt der ungarischen und tschechischen Ge­schichte. 1974 erhielt das Institut eine seiner schwierigsten Aufgaben: es gelang innerhalb von zwei Jahren, die Voträge des in Ungarn, in Budapest abgehalte­nen XXIV. Internationalen Medizinhistorischen Kongresses in zwei umfang­reichen, fast 1700 Seiten ausmachenden, mehrsprachigen Bänden in einer schönen Ausführung zu veröffentlichen. Erfolg hatte auch der ansehnliche Katalog von Lajos Huszár und Gyula Varannai, der 1977 publiziert wurde und heute bereits zu den gesuchten Büchern gehört : Medicina in nummis, Hungarian Coins Related to Medicine. Neueste Ausgabe von Kurt Kemp er: Die unga­rische Pharmazie zur Zeit der Jahrhundertenwede, 1888—1914 („A magyar­országi gyógyszerészet a századfordulón, 1888—1914"). Das Semmelweis-Institut hat sich mit der Veröffentlichung der „Medizin­historischen Mitteilungen" und der,, Medizinhistorischen Bücher" auch als me­dizinhistorischer Verlag einen Namen erworben, den es mit der Fortsetzung der Traditionen auch in Zukunft bewahren möchte. Géza Buzinkay 123

Next

/
Oldalképek
Tartalom