Kapronczay Károly szerk.: Orvostörténeti közlemények 222-225. (Budapest, 2013)

ADATTÁR - Makovitzky, Josef: Emlékezés Philipp Schwartz professzorra, aki 1933-ban megalapította a Külföldön Élő Német Tudósok Szükségközösségét

MAKOVITZK.Y, Josef: Erinnerung an Professor Philipp Schwartz 219 1935), Hans Kröpelin (1901-1993), Zdenko Stary (1899-1968) Biochemiker, Friedrich L. Brensch (1903-1974), Richard Weiss, Chemiker. Geowissenschaftler: Erich 005/(1886-1981). Historiker: Clemens Bosch (1899-1955), Carl Ferdinand Friedrich Lehmann-Haupt (1861-1938). Ökonomen: Alfred Isaac (1888-1956), Gerhard Kessler (1883-1963), Fritz Neumark (1900-1991), Wilhelm Röpke (1899-1966), Ernst Reuter (1889-1953) der spätere Bürger­meister der geteilten Stadt Berlin, Fritz Baade (1893-1974), er wirkte zwischen 1935-1946 an der Universität Ankara. Philosophie: Ernst von Ater (1880-1948), Hans Reichenbach (1891-1953). Physik: Harry Dember (1882-1943), Friedrich Dessauer (1881-1963), Arthur Robert von Hippel (1898-2003), Walter Reininger (1899-1968). Psychologie: Georg Anschiitz (1886-1953), Wilhelm Peters (1880-1963) Gründer des In­stituts für Psychologie in Jena und in Istanbul. Edith Weigert (1894-1982) Psychoanalytikerin. Musik: Der Komponist Paid Hindemith kann 1935 nach Ankara und blieb bis 1946. Er hat die staatliche Hochschule für Musik reformiert und organisierte die neuen Konzertrei­hen des philharmonischen Orchesters. Hier wirkte zwischen 1934-1957, der in Budapest geborene Licco Amar Violinist (1891-1959) mazedonischer Herkunft. Eduard Zuckmayer Musiker und Musikpädagoge (1890-1972). Soziologie: Wolfram Eberhard Soziologe (1899-1989), Gerhard Kessler (1883-1963), Alexander Riistow (1885-1963). Zoologie: Ernst Wofgang Caspari (1909-1984).Curt Cosswig (1903-1982), Leonore Coswig, Boris Zarnick. Landwirtschaft: Hans Wilbrandt (1903-1989) Gründer des türkischen Genossen­schaftswesen Dozenten an der Fremdsprachenschule der Universität Istanbul: Robert Anhegger (1911-2001), Heinz Anstock (1909-1980), Herbert Dieckmann (1906-1986), Liselotte Dieckmann (1902-1994), Ernst Engelberg (1909-2010), Traugott Fuchs (1906-1997), Kurt Laqueur (1914-1997), Hans Marchand (1907-1978), Andreas Tietze (1914-2003). Von den Mitgliedern des Bauhauses kamen viele in die Türkei, wie z.B. Margarete Schütte Lihotzky (12), Clemens Holzmeister (auf ihn geht das Parlamentsgebäude in Ankara und der Oberste Gerichtshof zurück), Paul Bonatz (er plante das Opernhaus und den Um­bau der Technischen Universität Istanbul). Gustav Oelsner war Architekt und Stadtplaner, Bruno Taut und Fritz Hillinger waren ebenfalls als Architekten tätig. In Istanbul wirkte auch Carl Ebert (1887-1980). Er wurde zum Kulturbolschewiken ab­gestempelt (5). Gemeinsam mit Paul Hindemith organisierte er das Konservatorium und das Stadttheater neu. Ernst Praetorius (1880-1946) war Theater-Regisseur. Die tatsächliche Zahl der Emigranten war vermutlich wesentlich höher, da viele Dozen­ten oder Assistenzärzte in den entsprechenden Aufstellungen nicht erwähnt wurden (7). In der Deutschen Botschaft von Ankara oder im Generalkonsulat von Istanbul trafen die Emigranten auf die sog. „Reichsdeutschen“. Die Beziehungen waren meistens angespannt. Es gab gemeinsame Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen, ja sogar ein aus Reichs­deutschen und Emigranten bestehendes Orchester, in dem beide Gruppen miteinander mu­sizierten; es war wohl ein ständiges „Sich-Zusammenraufen“ (25).

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