Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 80. (Budapest, 1976)

KÖZLEMÉNYEK - Silló-Seidl, Georg: Semmelweis életének utolsó állomásai és valódi boncjegyzőkönyve (német nyelven)

4!>ÖJ4 - Am 14. August 1SG5. Irrenheilanstalt Professor Milliner. 1404 - , Semmelweiß, Ignatz, Professor. Gohirnlähniung. I)er Körper mittelgroß, gutgenährt, blaß, mit einem Stich ins Gelbe: arn Backen und an der hinteren Fläche der Kxtr eniitiiieu mit vielen violetten Todt entdecken v«a-sehen". Das Kopfhaar grau,j Pu.pihVji enge, dials diek.V Bnisi l;m b giuvolbi. l-'n í •= j M .­t h< i >. i ,1.-n, linken Musculus peetoralis majnrfdio Haut graulich mißtarbig, zu einer J u f t k iss< t es i , jd i.-h einzufühlenden halbkugeligen Geschwulst emporgehoben. Der l'nieiieih rineezo;.. i.. Die letzte Phalanx den rechten Mittellingers, ferner die Spitze der z weiten und ein bohneu­großer Anthoii der ersten Phalanxljtheils völlig mit Mißfärbung bloßgelegt, theiis nur mehr mit zerfallenden Gowebsfetzon bedeckt; da.s letzte interphalangealgeleiik eröffnet, der Knorpel beraubt. Entsprechend dem rechten Olecranon ein sjlbergroschengroßer. von unterndnirten, eitrig infiltrirten Rändern umgebener, bis ans Periost dringender Subsx.anz­verlust : am linken Arme, ferner am Knie und am Malleolus externus dejijunteien Kx­freniiîat je eine Borke von .!< r Größe einer Ilaseinuß; eutspreehend dem Meta.aino­f il mini ige» lgclM tke> <1<M li nken Zeigefingers die Hunt zu einer walnu|jgr<»|!«>n kiii,.leuidoi» < Icschu ultit cmpoigehoben, Das Schädeldach dickwandig, kompakt, die harte Hirnhaut innig mit denselben ver­wachsen; <b_e inneren Hirnhäute- blutreich, serös innltrirt, längs den eiueii-eitenfge­sehlängelten Gefäßen milchig getrübt; beim Abziehen derselben Rindonsubstauz stellen­weise haften bleibend; das Hirn, des torderlappens entsprechend verdünnte Windungen zeigend, vorzüglich in der grauen Substanz blutreich, dorb, mäßig feucht, in den Hirn­höhlen, deren Auskleidung verdickt i&tijo eine Vtim klares Serum.- Das Septum an ein paar Stellen d urch brochen, weicher;'»» der linken rinftlereii "SeTiiidelgnibe eine über« bohnongroße zarte hefe ngelb gefärbte Pseudomembran^»»^ ^ Schilddrtisb derb, 'koiioidhältig, in der Luftröhre^iaße schaumige Flüssigkeit. An einer übernußgroßeiuStelle des linken. Rippenbogens im subkutanen Bindegewebe ein mit gelbgrauem Eiter erfüllter Herd; entsprechend der Geschwulst ties buken Brust­korbes zwisejîenFeetoraî is major und minor ein mit stinkenden Gasen gemengter schmutzig-^ gelblicher daue.beherd; die beiden genannten (J^imkx^n), ferner die In tciy ost a I m uskel n jener * legend in dem dem Ii erde nächstgelegenen Schicliten jaueliig inliltrirl , weiter hinaus rnißiftrbig. Die sechs ersten Eippeuknoehen., von ihrem vorderen Endo angefangen his zu ihrem hinteren, von einem stellenweise mißi'arbigen Perioste bedeckt ; dei dritte linke­Jntereostalmuskel nahezu der insertion des Rippenknorpels mit einer ungefähr erbsen­großen Öffnung perforirt und mit ihm die Pleura costalis; entsprechend jener Stelle im linken Thojrax ein mannsfaustgroßer Jaueheherd, dessen Wando theils von der. Pleura, costalis, t/heils von der Pleura viseendis und dorn Pericardium gebildet weiden. Die linke Lunge in der Ausdehnung dieses Jaucheherdes frei und retrahirt, während sie sonst uberall duroh. derbc Rindegewebsmcmbranen f&irt ist. Bio rechte Lunge im hinteren oberen Umfange angeheftet. Beide feinschaumig ödematös, mäßig mit Blut verschen. Im Herzbeutel einige Drac hmen gelblichen Serums; das Herz groß, schlaff, sein Fleisch blaßroth, in seinen Hohlen kirsehrothes flüssiges Blut .5* fl.ije L<'bêr~^P51îr'i»ûtfllg mit Blut versehen, in ihrer Blase heilgelbe Galle. Hie Milz braiiiiVot, derbT Der Magen und the Därme von Gasen mailig ausgedehnt ; die Schleimhaut des erst.ereii im Fundus etwas erweicht, im Py ionisant ei lé mammcllonift , tin-Sehleimhaut der Hanne blaß, in ihren Höhlen gallig gefärbte Eueres. Beide Ne i. u d.ib, i.iaT-i;- mit Bin! versehen; hl, der Obeiiluelie der linkelt Niere «uttjuwaii»iußgr<>ßes Aggregát von «^reifenförmigen Eiterherden, deren nächste Umgebung injizirt ist. Tu der Harnblase einige Unzen kl arer Harn. (Von anderer Hand.) Das Rückenmark feucht, über die Schnitt ihn ho vorquellend, vorzüglich in den Hintersträ-ngeu der Hai ^Schwellung bis an die graue Substanz hin von graurötliliehen Streifen durchsetzt.

Next

/
Oldalképek
Tartalom