Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 54. (Budapest, 1970)

TANULMÁNYOK - Simonovits István: A magyar egészségpolitika 25 éve

ben, Garancsy Lászlónak, Bianchiné Editnek, Paál Krisztinának, Tóth Czere Ibolyá­nak, Vörös Lászlómnak, akik az anyag statisztikai feldolgozásában, a táblázatok elké­szítésében voltak segítségemre. Zusammenfassung In seiner Studie gibt der Verfasser einen Überblick der letzten 25 Jahre der ungarischen Gesundheitspolitik. Seit der Befreiung des Landes verbesserte sich grundlegend die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Folge der vergangenen 25 Jahre. Der Grund dieser allgemeinen Entwicklung ist jene politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung, welcher Tor die Sovjetunion geöffnet hat und zum Siege hat die Arbeiterklasse mit der Bauerschaft zusammen verholfen. Die Zahl der Ärzte erhöhte sich von 7240 (1945) auf 21 200 (1968); die Zahl der klinischen Bette von 28 000 auf 81 004. Vielfachen Aufstieg sehen wir auf allen Gebieten des Gesundheitswesens. Die Zunahme des Fassungsvermögens der Kinder­anstalten ist zum Beispiel auch bedeutend: im Jahre 1944 hatten wir rund 1000 solche Anstalten, diese Zahl ist im Jahre 1968 auf 38 170 gesprungen. Eine günstige Wendung kam auch auf dem Gebiete der Epidemiekrankheiten: die Zahl der tödlichen Opfer der akuten Infektionskrankheiten aus 10 000 Ein­wohnern 3,5 war im Jahre 1938, so lange im Jahre 1968 war diese Ziffer 0,4 (ohne Influenza und Tbk-Fälle). Diese Entwicklung könnte noch schneller und in Qualität noch besser gewesen sein, wenn der Personalkultus die erste Hälfte der 50-er Jahre nicht verschattet hätte. „Im Lande des Eisens und Stahls" — wie unser Land damals benannt wurde­bekam das Gesundheitswesen und seine Entfaltung nur eine Rolle zweiten Ranges; administrative Methoden blieben im Vordergrund in der Kontrolle der Kranken­geldempfänger. Argwohn und Mistrauen votierten die Verbindung zwischen Arzt und Patient und verdarb dadurch die Intensität der Gesundheitsarbeit. Ohne triftige Begründung wurden mehrere Ärzte in den Jahren des Personalkultus einkerkert oder abgelöst. Nach dem Niederschlagen der Gegenrevolution folgte dann eine Situation, die den wahren Grund lieferte um die Rahmen mit sozialistischem Inhalt zu füllen. Natürlich haben wir noch weitere Aufgaben. Das Netzwerk des Gesundheitswesens hat einen Aufschwung genommen, ist aber doch noch hinter der Entwicklung des Ganzen der Volkswirtschaft zurückgeblieben. Dieses Zurückbleiben lässt sich der Versorgung des Gesundheitswesens der Bevölkerung seine Auswirkung spüren.

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