Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 50. (Budapest, 1969)

TANULMÁNYOK - Regöly-Mérei Gyula: Fejezetek a fertőző betegségek történetéből (Gerlóczy Zsigmond emlékére)

[165] Timoni, E. : História variolarum quae per insitionem excitantur, Constantinop. 1713. [166] Tomcsik, J. : Schweiz, med. Wschr. 1423, 1943. [167] Trousseau, A.: Arch, génér. 169, 1830 (typhus-tanulmány). [168] Trousseau, A, : De l'angine maligne, Un. méd. 8, 1854. [169] Virchow, R. : Hundert Jahre allgemeine Pathologie, Berlin 1895. [170] Virchow, R. : Mittheilung über die in Oberschlesien herrschende Typhus­epidemie, Berlin 1848. [171] Walter, A. und Heilmeyer, L. : Antibiotika Fibel, II, Aufl. Stuttgart 1965. [172] Weszprémi, St.: Tentamen de inoculande peste, London 1775. [173] Wierus (Weyer,) ].: Opera omnia, Amstelod. 1661. [174] Willis, Th.: Distribae duae ..., II, De febribus, Hagae, 1659. [175] Wunderlich, C. R. A. : Handbuch der Pathologie und Therapie, Stuttgart 1852-1856. [176] A Kínai Orvostudományi Akadémia írásbeli ismertetése a himlő történetéről ó-kínai orvosi művek alapján (1965. X. 29). ZUSAMMEN FAS SUNG Beiträge zur Geschichte der Infektionskrankheiten (Zum Gedächtnis an Prof. S. Gerlóczy) I. Die älteste epigraphische Angabe über eine Seuche stammt aus Mesopotamien; es ist die Inschrift des iVergaZ-Tempels zu Kutha. Wegen den Sünden des Königs Katilis, wird das akkadische Heer durch den Pestgott Irra getötet. Krankheiten, vor allem aber Seuchen werden in den verschiedensten Zeiten, jahrtausendelang als Strafe der Sünden erklärt. Auch im Ilias taucht ein solcher Gedanke auf, als der Priester Chryses durch Agamemnon beleidigt wird, bringen die Pfeile des Apollons als Rache, eine Seuche ins griechische Lager. Die Rawlinsonschen babylonisch-assyrischen Tafeln berichten über Seuchen. Halu sind exulzerierte schwarze Pusteln, und könnten warscheinlich die Pocken bedeuten (Regöly-Mérei [143, 144]). Laut Bezold könnte man die assyrischen Worte sennu und selu als Aussatz übersetzen, diese Krankheit ist im altpersischen als paesa (Yast 5,29; Videvdat 2,29) bei Susruta als viserpa, parisarpa bekannt. Eine historiographische Inschrift berichtet über eine Seuche im Lager des Sinahâeriba, welcher 150 000 assyrische Krieger erlegen sind. Der Ausdruck liptit Irra (liptu : Krankheit) bedeutet die Pest. Im Papyrus Ebers (75,2-4) wird über die /c^/c2. w. i-Krankheit berichtet, deren Determinativ etwas schmutziges, übelriechendes bedeutet. Die wortkarge Beschrei­bung der Erkrankung gibt an, dass es sich von eiterigen Pusteln handelt. Man könnte deswegen annehmen (Regöly-Mérei [143, 144]), dass ein solches Syndrom in Rede gestellt wird, zu welchem auch die Pocken gehörten. Der Tetanus wird durch Hippokrates (Epid. V. VII, Aphor. [83]), Galenus (Defin. med. c. CCXXXVII [53], Aretaeus (De caus. sign. Lib. I. c. CVI [4]) beschrieben. Über den Aussatz berichtet Hippokrates (Aphor. 1, III) und Galenus (Defin. med. c. CCXCV). Galenus erwähnt eine Febris pestilens (Defin. med. c. CXCIV), Aretaeus erwähnt die Bubones 6* 83

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