Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 45. (Budapest, 1968)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK — ELŐADÁSOK - Arnold Huttmann: A röntgensugarak felfedezése, és annak dél-erdélyi sajtóvisszhangja (Német nyelvű közl.)

unabhängig zu werden. Wir erfahren gleichzeitig auch, woher und von wem der noch heute in den angelsächsischen Ländern allgemein übliche Ausdruck „Fluoroskopie" für Röntgendurchleuchtung stammt: Durchsichtige Menschen (S. D. T. Nr. 6795 vom 19. April 1896, S. 405) Die amerikanischen Blätter sind voll mit Berichten über die neueste Erfindung Edisons ... Es ist ihm nämlich gelungen, einen kleinen und sehr handlichen Apparat zu konstruieren, welcher die Form einer länglichen, viereckigen, an der einen Seite engeren, an der andern Seite weiteren Büchse hat ... An dem engern, abgeplatteten Ende sind ein Paar „Brillen" für die Augen des Beobach­ters angebracht, bestehend aus Papierblättern, an der Innenseite bestrichen mit der fluoreszierenden Substanz. Die Büchse ruht auf einem hölzernen Griff, mit dem sie jedermann vor die Augen plazieren kann. Edison nennt diesen Apparat Fluoroskop ... Über die ersten Versuche, den Magen röntgenologisch sichtbar zu machen und Lungenprozesse zu diagnostizieren, erfahren wir bereits im Juli 1896. Dabei wird mit Recht betont, dass die Röntgenstrahlen damit in das zweite Stadium ihrer medizinischen Verwertbarkeit getreten sind, indem sie nich nur wie bisher bei Erkrankungen der Knochen und Gelenke, sondern auch bei Affektionen der Weichteile und inneren Organe eingesetzt werden können: Durchleuchtung des inneren Menschen (S. D. T. Nr. 6870 vom 19. Juli 1896, S. 747) In der Berliner physiologischen Gesellschaft machte der Ingenieur Dr. Lewy interessante Mitteilungen und Demonstrationen, wie es des letzten Bemü­hungen gelungen ist, mit Hilfe des Fluoreszenzschirmes ein Abbild der inne­ren Organe in Bezug auf ihre Lage, Grösse und mechanische Arbeitsleistung zu gewinnen, indem der ganze Mensch durchleuchtet wird ... Der Professor Grunmach und Dr. Bois-Reymond, die den Redner bei seinen Arbeiten unterstützten, berichteten ferner, dass es gelungen sei die Halsorgane wie Kehlkopf, Zungenbein und auch den Magen zu sehen ... Bei einem 15 jährigen Mädchen wurde der Magen durch eine Brausemischung aufgebläht und dadurch gelang es, das Organ in allen seinen Teilen sichtbar zu machen ... Bei einem früher an Schwindsucht und Lungenblutungen erkrankten Men­schen sah er (Professor Grunmach) an einzelnen Stellen, wo die wegen ihrer Lichtdurchlässigkeit unsichtbaren Lungen liegen sollten, 3 bis 4 dunkle Par­tien, die Verkalkungen der früher tuberkulösen Lungenteile darstellen. Im Herzen eines Mannes fanden sich da, wo die Kranzarterien liegen, dunkle Strichelungen, die sich von der Herzmasse scharf abheben; die deuten auf eine Verkalkung der betreffenden Herzgefässe hin, verursachten aber bisher keine krankhaften Erscheinungen ... Im Folgenden zogen immer weitere medizinische Fachgebiete die neue Ent­deckung als Hilfsmittel für ihre Zwecke heran. Schon nach kurzer Zeit waren.

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