Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 45. (Budapest, 1968)

KISEBB KÖZLEMÉNYEK — ELŐADÁSOK - Arnold Huttmann: A röntgensugarak felfedezése, és annak dél-erdélyi sajtóvisszhangja (Német nyelvű közl.)

erscheinende Zeitschrift „Moderne Kunst" ihren Lesern Röntgenaufnahmen brachte: Die Röntgen'schen Strahlen (S. D. T. Nr. 6761 vom 8. März 1896, S. 243) Haben die ganze gebildete Welt in Erregung versetzt. Eine Reihe hochinte­ressanter Aufnahmen, die mittelst der Röntgen'schen X-Strahlen eigens für sie von Herrn Paul Spies in der Berliner Urania gemacht sind, sowie ein wohl getroffenes Bildnis Röntgens bringt die „Moderne Kunst" (Verlag von Rieh. Bong Berlin, Wien und Leipzig) in ihren soeben herausgegebenen zwölf­ten Heft des zehnten Jahrganges ,.. der Preis (beträgt) wie gewöhnlich nicht mehr wie 60 Pfennig ... Schon nach kurzer Zeit setzen Versuche ein, die damals noch notwendigen langen Belichtungszeiten auch zum Zwecke der Erzielung von unverzitterten Röntgenaufnahmen und grösserer Klarheit zu verkürzen. Die folgenden Notizen berichten über solche Versuche: Röntgenaufnahmen in einigen Sekunden (S. D. T. Nr. 6782 vom 3. April 1896, S. 343) Im physikalischen Institut zu Jena entdeckten Professor Winkelmann und Privatdozent Straudel eine für die photographische Aufnahme mittelst der Röntgenstrahlen neue, die Empfindlichkeit auf mehr als das Hundertfache steigende Methode, nach der wenige Sekunden für eine Aufnahme genügen. Diese Methode beruht auf der Umwandlung der Röntgenstrahlen in Strahlen einer anderen Wellenlänge mittelst Flusspathkrystalls, der durch Pulver des­selben Krystalls ersetzt werden kan ... Bisher dauerte die Aufnahme eines Körperteiles, beispielsweise der Hand, mindestens eine halbe Stunde. Klei­nere Gegenstände mussten 10 bis 15 Minuten den Röntgenstrahlen ausge­setzt werden ... Die ersten Nachrichten über Teleröntgenologie stammen aus November. Röntgen-Strahlen (S, D. T. Nr. 6969 vom 13. November 1896, S. 1187) ... (Professor) Dr. Buka (in Charlottenburg) berichtet in der neusten Num­mer der „Deutschen Med. Wochenschrift" folgendes: „Auf 1 Meter Entfer­nung habe ich in 5 Minuten ein vorzügliches Bild einer Hand erhalten ... Etwas weniger gut ist das Resultat bei der Aufnahme einer Hand in 5 Minuten bei 2 Meter Entfernung gewesen ... Die perspektivische Verzerrung der darzustellenden Knochen, Organe usw. wird um so geringer und die Bilder nähern sich umso mehr der wahren Grösse der Gegenstände, je weiter die zu photographierenden Objekte von der Röhre entfernt sind. .. Schon früher und fast gleichzeitig an mehreren Orten, begannen Versuche den menschlichen Körper in direkter Sicht zu durchleuchten, um auf diese Weise von der Platte und den damit verbundenen photographischen Prozeduren 9 Orvostörténeti Közi. T OQ

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