Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)
Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan
der Prozeß, desto kürzer die Durchleuchtungszeit und die Wellenlänge, desto geringer ferner die Dosis," 13 Das Obenerwähnte ist noch ein Beweis dafür, wie die Zellstimulationslehre nochmals bestätigt wird. Die Fragestellung der Dosis in der Zeit und Menge, die richtige Dosierung — die optimale Zellstimulatonsphase, die Überdosierung = die Überstimulationsphase sind der Popoff'sehen Lehre völlig entsprechend. Auch in allen seinen späteren Arbeiten ist Schliephake diesen Dosierungs-, bzw. Behandlung-Zellstimulationsprinzip treu geblieben. Dies ist auch in seinem Buche „Medizinische Poliklinik" (Jena, 1953) in allen Seiten, wo die Dosierungsprobleme insbesondere auf dem Gebiete der physikalischen Therapie behandelt werden, festzustellen. Auf Seite 535 schreibt er anläßlich der Ultrakurzwellentherapie des Herzes und Blutkreislaufes: „Sehr wichtig ist hierbei die Dosierung. Cignolini und andere haben nachgewiesen, daß im schwachen Kurzwellenfeld Kapillarerweiterung eintritt, daß dagegen bei Anwendung starker Felder unter Umständen Kontraktion, in sehr starken Feldern Kapillarlähmung eintreten kann." Hier ist auch noch festzustellen, daß wieder die Frage der richtigen Dosis mit der optimalen Zellstimulationsphase verbunden und zu erklären ist. Insbsondere ist die Feststellung wichtig, daß schwache (kleinere), sogar minimale Dosen stärkere (größere) bzw. positive Resultate auslösen. Das entspricht wieder der Theorie und Praxis der Zellstimulation in der Medizin bzw. in der Physiotherapie. In diesem Sinne dürfen wir uns völlig mit Schliephake einverstanden erklären, wenn er schreibt: (S. 252) Bei allen Mitteln der physikalischen Therapie ist die Dosierung von größter Wichtigkeit. Auf S. 526 ist nocht geschrieben: „Die richtige Dosis jeweils zu finden, ist durchaus nicht immer einfach, zumal die individuelle Reaktion der einzelnen Kranken verschieden sein kann . . ." Hier schlägt schon Schliephake eine Brücke von der Theorie zur Praxis, und das ist ja sehr wichtig, da nur die vorsichtige Dosierung und eine Behandlung nach der individuellen Zellstimulations-