Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)
Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan
koeffizienten um 30—35% im Vergleich zu demselben Koeffizienten der normalen Samen, eine Steigerung der Aktivität der Diastase um 25—65% und der Aktivität der Katalase um circa 40% über das Normale. Von obigen theoretischen Begründungen ausgehend, hat Popoff eine große Menge (circa 60) stimulationswirkender chemischen Verbindungen und physikalischen Agenden festgelegt, nämlich: einige Verbindungen des Mg, Mn, K, Na, Fe, P, Hg, S, Cu, As; aus der Gruppe der Alkoholen, Aldehyden, Ketonén; aus der Gruppe des Terpens und Kamphors, der Dyphenilen, des AnthraZens, der Pyronen und Pyridinen ; leicht oxydierende Alkaloidén wie einige Hypnotika und Anästhetica ; einige fluoreszierende Lösungen ; Aminsäure und Nucleinbasen; Hormone, Vitamine, Thermo(Strahlungs-) energetische Einwirkungen (Rö-UV-, Elektronen-, Uranverbindungen) u. a. In den letzten Jahren seines Lebens hat Methodi Popoff eine größere Bedeutung dem Ionisations-Elektronen-Prozess als Aktivator des Metabolismus beigemessen. Die Stimulationswirkung ist spezifisch und unspezifisch. In der ersten Gruppe von Erscheinungen besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Natur des Stimulationsagenten und der Reaktion des Organismus. Deshalb dominiert in der Gesamtreaktion des Organismus der einzelne Prozeß, z. B. die Erscheinungen der humoralen Immunität. In der zweiten Gruppe von Erscheinungen, bearbeitet von Methodi Popoff, wird eine gesamte Steigerung der Lebensprozesse beobachtet, ohne daß die überwiegende Bedeutung des einzelnen Prozesses hervortritt. Es ist unbedingt notwendig zu betonen, daß bei den in ihrer Evolution fortgeschrittenen tierischen Organismen und insbesondere bei Menschen der Stimulationshieb nach aufeinanderfolgenden und in kurzen Intervallen wiederholten Einwirkungen erhalten wird. Das Wesentliche im Stimulationsproblem ist der Stimulationsprozeß — die Stimulierung des Metabolismus; dieser Prozeß wird nicht von streng begrenzter Kategorie von Stoffen und Agentien is* 275