Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)
Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan
bestimmt und wird schließlich durch die verschiedensten Einwirkungen hervorgerufen. Jeder spezifisch wirkende Stimulationsagent besitzt gleichzeitig auch einen gesamtzellularen (allgemeinen) Effekt auf die Reaktivität des Organismus, während jede gesamtzellulare Einwirkung prinzipiell unspezifisch und deshalb nur allgemein ist. Der optimale Stimulationseffekt ist von der optimalen Konzentration des Stimulationsagenten (Dosis) und von der optimalen Wirkungszeit bedingt. Die Forschungen von Methodi Popoff zeigen, daß wenn solche Einwirkungen, von denen der behandelte Organismus scheinbar unbeeinflußt bleibt, längere Zeit fortgesetzt und mit Intervallen angewandt werden, jene letzten Endes zu dem entsprechenden Stimulationseffekt führen. Es ist klar, daß wenn auch die Organismen scheinbar indifferent der Stimulationswirkung gegenüber bleiben, sie dennoch nicht unbeeinflußt von den Substimulationsdosen bleiben, und dass die Summierung ihrer Einwirkungen zu anschaulichen Veränderungen führt. Diese Erscheinung hat Methodi Popoff Kumulation des Stimulationseffektes gennant. Gleichzeitig hat er festgestellt, daß die Stimulationswirkung durch gleichzeitige Anwendung mit einem geeigneten Sensibilisator erhöht werden kann. Diese Feststellung hat eine gleichzeitige Anwendung von verschiedenen Stimulationsmitteln und somit das Erlangen eines höheren Stimulationseffektes ermöglicht. Wir hatten uns früher auf das Gebiet der Balneologie und Physiotherapie bzw. Moortherapie beschränkt, um Einiges über den Zusammenhang zwischen letzteren und der Zellstimulation zu zeigen. Jetzt werden wir uns kurz mit einigen Grundprinzipien der Zellstimulation bekanntmachen, sowie mit den damit verbundenen Stimulationserscheinungen, Mitteln und Methoden in der Medizin. „Die Oxydationsprozesse sind der Ausgang des ganzen chemischen Metabolismus der Zelle; sie führen zu einer Reihe von energetischen Umwandlungen, deren äußerer Ausdruck die verschiedenartigsten Lebenserscheinungen sind. Von der Intensität der Oxyda-