Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 13. (Budapest, 1959)
Dr. ARNOLD HUTTMANN: Die Studierenden aus Siebenbürgen und Ungarn an der Universität Basel in den Jahren 1460—1600
die katholische Religion aufgaben und infolgedessen auf der katholisch gebliebenen Wiener Universität nicht studieren konnten, nahm die Zahl der in Deutschland und anderen Ländern Studierenden aus dem genannten Ländern bedeutend zu. Die Basler Universität wurde durch eine am 12. November 1459 zu Mantua von Papst Pius II. erlassene Bulle gestiftet. Ihre Eröffnung erfolgte am 4. April 1460, so dass sie heute auf eine fast 500jährige Geschichte zurückblicken kann. Die Herausgabe der Matrikel der Basler Universität begann im Jahre 1950 durch H. G. Wackernagel („Die Matrikel der Universitaet Basel". Verlag der Universitätsbibliothek Basel, 1950). Der erste Band umfasst die Jahre 1400 bis 1529, von der Gründung der Universität bis zu ihrer zeitweiligen Einstellung während der Unruhen der Reformation. Der zweite Band (von H. G. Wackernagel zusammen mit M. Sieber und H. Sutter im Jahre 1950 herausgegeben) umfasst die Jahre 1532—1000. Bei genauer Durchsicht dieser Bände konnten wir feststellen, dass in 69 Jahren vor der reformation (1460—1529) 2 Studierende aus Siebenbürgen und dem Gebiete des damaligen Ungarns sich in den Matrikeln nachweisen Hessen, während in 08 Jahren nach der Reformation (1532—1600) die Zahl derselben auf 17 anwuchs. Die Gesamtzahl der in Basel eingeschriebenen Studierenden hatte im Zeitabschnitt von 1400 bis 1600 10,874 betragen. Aus diesen Zahlen ergibt sich, dass der prozentuelle Anteil der Studierenden aus Siebenbürgen und Ungarn nur äusserst gering war (und zwar, 0,17 %). Ergänzend soll noch festgestellt werden, dass sich im erwähnten Zeitabschnitt in der Matrikeln der Basler Universität kein Studierenden aus dem Gebiete der beiden Donaufürstentümer Walachei (Muntenien) und Moldau feststellen liess. In der nachfolgenden Liste der zum Studium auf die Basler Universität Eingeschriebenen ; bedeutet die Ziffer nach der laufenden Zahl das Jahr der Einschreibung in die Matrikel. Daranf folgt der Name des Studierenden mit dem Orte seiner Herkunft, oder (in der Zeit vor der Reformation) mit der Diö-