PATAY PÁL: A BODROGKERESZTÚRI KULTÚRA TEMETŐI / Régészeti Füzetek II/10. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1961)

Jegyzetek

- I ­Die Gräberfelder de /Bodrogkereszture r Kultur, Es ist über 40 Jahre her. dass man im Oktober des Jahres 192o in Bodrogkeresztur ein urzeitliches Gräberfeld angrub. Durch diese Ausgrabung wurde die kupferzeitliche Bodrogkereszturer Kultur bekannt und diese Erkenntnis gab der Forschung der ungarländisohen Kupferzeit einen neuen Aufschwung. Seither kennt man bereits mehr als 4o Graberfeld-Fundplatze der Bodrog kereszturer Kultur. Nimmt man ferner das schon früher zu Tage gekommene, aber nicht richtig identifizierte Material in Betracht, so kommt man zu über 60 Fundorten. Die aus mehr als 5oo authentisch und aus loo-2oo von Laien durchforschten Gräbern stammenden annahernd 15oo Funde der Kultur und die bezüglichen reichen Beob ­achtungen befähigen zur Formung eines ziemlich klaren Bildes über das Fundmaterial und der Bestattungsriten der Kultur. Ein Teil der Gräberfelder der Bodrogkereszturer Kultur wurde den Anforderungen der modernen Forschung gemäss in der Fachliteratur publiziert. Die Beschreibung mehrerer wichtigen Gräberfelder ist im Zuge. Doch ist die Zahl der nicht eingehend, oder garnicht beschriebenen Funde neben diesen noch immer hoch. Da man in Ungarn im Vergleich zu den anderen urzeitlichen Kulturen, aus der Bodrogkereszturer Kultur über ziemlich viele authentische Funde verfügt, scheint die Beschreibung der Funde bereits vor ihrer monographischen Bearbeitung begründet zu sein, um das Material der weiteren Forschung und den synthetischen Abhandlungen zugänglich zu machen. Dieses Ziel hat uns bei der Zusammenstellung der vorliegenden Arbeit geführt. Dementsprechend sind hier alle zur Zeit bekannte Gräberfelder der Kultur aufgezählt. Im Falle solcher Gräberfelder, über die den modernen Ansprüchen ent­sprechende Beschreibung schon erschienen oder in Vorbereitung sind, begnügt sich diese Arbeit, nach einem Hinweis auf die betreffende Literatur, mit der Erwähnung der charakteristischen Erscheinungen, Über die noch nicht, oder nicht befriedend publizierten Funde trachtet der Verfasser hingegen an Hand der zur Verfügung stehenden Angaben eine möglichst authentische Beschreibung geben. in der Beschreibung sind alle Funde, die in den Inventuren der ver­schiedenen Sammlungen wohl erwähnt sind, aber aus verschiedenen Gründen /z. B„ Kriegsschaden/ nicht mehr aufzufinden sind, mit einem Zeichen / x I versehen. Bei der Aufzählung der Literatur sind die ausführliche Publikationen mit Angabe des Materials und der Fundumstände mit A bezeichnet, während diejenigen, die ein Gräberfeld, dessen Teile, oder nur gewisse Funde nur allgemein

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