Patay Pál: Kupfzerzeitleiche Siedlung von Tiszalúc. (Inventaria Praehistorica Hungariae 11; Budapest, 2005)

Beilagen - 3. Pfostenspuren der Hausgrundrisse

gerade Linie von zwei Pfostenspuren, nach 2,8 m (teil­weise durch Grube 260/A unterbrochen) wieder zwei 61 und nach erneuter 2,7 m großer Lücke wiede­rum vier bzw. quer zu den ersteren weitere zwei kön­nen die Linien der S- und W-Wand angeben. Es ist aber auch nicht unvorstellbar, daß die als S-Wand von Gebäude 21 beschriebene Pfostenreihe gar nicht zu ihm gehörte, sondern die N-Wand von Gebäude H bildete. In diesem Fall konnte die Breite des Ge­bäudes H 5 m gewesen sein und seine NW-Ecke fiel in den Bereich von Grube 261/B. Gebäude I (Abb. 55). Teils in dem Bereich, in dem Gebäude 22 stand, zeigten sich auch Spuren eines anderen, von dessen W-Wand sechs und von der quer zu ihm stehenden S-Wand fünf Pfostenspuren gefun­den wurden (jeweils einschließlich des gemeinsamen Eckpfostens). Bei letzterer ist der Raum zwischen dem von W aus gerechneten Pfosten 2 und 3 doppelt groß, so daß hier möglicherweise ein Pfosten nicht bis zum Untergrund gereicht hat. Wahrscheinlich zu diesem Gebäude konnten - in der O-Wand - drei Pfos­tenspuren in einer Reihe gehört haben. In diesem Fall stand hier ein Einraumgebäude mit 9,2 m Länge. Abb. 55 Gebäude I Gebäude J (Abb. 56). In der O-Ecke der Siedlung konnten viele Pfostenspuren aufgenommen werden, unter denen sich der Grundriß eines kleineren, 1 Eine dritte Pfostenspur zwischen den letzteren gehört al­lerdings zu Haus 21. Abb. 56 Gebäude J 4,5 x 4,3 m großen 62 quadratischen Gebäudes abzuzeichnen schien. Die S-Wand können sieben Pfostenspuren bezeichnen, die W-Wand nur vier, die N- und O-Wand je drei, doch waren mehrere Pfos­tenspuren der letzteren beiden wegen Grube 187/B in der NO-Ecke nicht festzustellen. Der NW-Eckpfosten erschien nicht. Die Pfosten in der N- und S-Wand hat­ten Abstände von 60-70 cm, in der W- und O-Wand von 80-100 cm. Gebäude K (Abb. 57). Fünf Pfostenspuren in Reihe bezeichnen die W-Wand eines Gebäudes, an Abb. 57 Gebäude K An der Mittellinie gemessen

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