Patay Pál: Kupfzerzeitleiche Siedlung von Tiszalúc. (Inventaria Praehistorica Hungariae 11; Budapest, 2005)

Beilagen - 3. Pfostenspuren der Hausgrundrisse

Räume gab - vermutlich 8,1 m zum größeren W­Raum gehörten. Die Breite war wahrscheinlich 6,2 m. Auffällig ist, daß das Haus eine abweichende SW-NO­Orientierung hatte. Haus 25 (Abb. 40). Sein Grundriß zeichnete sich recht gut ab. Er war kein regelmäßiges Rechteck, nach O weite er sich etwas. Im W-Teil der N-Wand zeig­Abb. 40 Haus 25 ten sich einschließlich der Ecke sieben Pfostenspuren recht dicht beieinander. Diese Reihe wurde von Grube 178/A unterbrochen, und nach O waren nur noch ein Pfosten sowie der der NO-Ecke zu realisieren. Der W-Eckpfosten der S-Wand war wahr scheinlich wegen Grube 238/A nicht zu erkennen, wohl aber 13 in der Wandlinie, aber mit sehr unterschiedlichen Zwi­schenräumen. Möglicherweise reichten nicht alle bis in den Untergrund (z. B. Nr. 2 und 6). Außen und innen neben Pfostenspur 5 fanden sich je eine weitere (Stütz-) Pfostenspur, aber je eine auch neben Nr. 8, 11 und 12 (vielleicht auch 10). Die Trennwand wird bei Pfosten 10 angesetzt haben. Von dort nach O ist die Reihe von Nr. 11-15 recht regelmäßig. In den Quer­wänden standen je sieben Pfosten, in der O-Wand zeugen alle sieben Spuren davon, während in der W­Wand Nr. 6 und 7 wegen Grube 238/A fehlen. Auch Pfosten 1-3 der Trennwand lagen in Grube 178/A. Dagegen haben Nr. 4 und 5 relativ großen Durch­messer. In der Mittellinie war die Länge des Hauses 10,2 m (6,3 + 3,9 m), die Breite betrug im O 6,1 m und im W wahrscheinlich nur 5,2 m. In beiden Räumen fanden sich noch viele Pfostenspuren (im W­Raum neben der Trennwand), bei manchen von ihnen entsteht die Frage, ob sie nicht zum Grundriß des Hauses gehört haben können. Haus 26 (Abb. 41). Ein sehr kleines Gebäude. Das W-Ende lag im Bereich von Grube 357/A und 356/B, deshalb zeichnet sich nichts von ihr ab. Von der N­Wand waren einschließlich des NO-Eckpfostens acht Pfostenspuren von Grube 357/A nach O lückenlos vorhanden. (Neben dem Eckpfosten gab es noch eine Abb. 41 Haus 26 größere Pfostenspur, vielleicht von einem Stützpfos­ten) Auch von der S-Wand gab es im Bereich des O­Raumes fünf und nach W noch eine Pfostenspur (oder zwei, falls eine nicht zur W-Wand von Haus 27 ge­hörte). Da das Haus sehr schmal war, gehörten zur Trennwand einschließlich der mit den Längswänden gemeinsamen nur 5 Pfosten. In der O-Wand werden es ebenfalls fünf gewesen sein (in dem Falle reichte Nr. 4 nicht bis in den Untergrund). Der O-Raum war 2,7 m lang und 4,3 m breit.

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