Patay Pál: Kupfzerzeitleiche Siedlung von Tiszalúc. (Inventaria Praehistorica Hungariae 11; Budapest, 2005)
Beilagen - 3. Pfostenspuren der Hausgrundrisse
Wand, 2-4 der Trennwand und eventuell noch 6 und 7 der N-Wand erhalten. Die N-Ecke des Hauses war wegen Grube 339/A nicht zu erkennen, während die Spuren des O-Teiles der N-Wand durch Abrasion verschwunden waren. Die SO-Ecke und die O-Wand werden im Bereich der Grube 195/A gelegen haben. Die Trennwand begann beim Pfosten 6 der Längswände. Daraus scheint sich die Folgerung zu ergeben, daß der W-Raum des Hauses ungewöhnlich klein war und der O-Raum der größere gewesen sein wird. Die Länge des Hauses betrug über 8 m, davon die des WRaumes 4,4 m. Die Breite mag an der Trennwand 5,8 m betragen haben. Haus 7 (Abb. 22). Die Ausdehnung des Fundamentes war genau zu bestimmen, auch wenn die Spuren 0 3M Abb. 22 Haus 7 der Hälfte der Pfosten in der S- und O-Wand wegen Grube 138/A und 102/A nicht zu sehen waren. Außerdem gehörten viele der hier gefundenen Pfostenspuren nicht zum Hausfundament, was die Erkennung der Details recht erschwerte. Deshalb ist auch die Pfostenzahl der Längswände schwer zu bestimmen. Am WEnde beider gibt es kleinere, 20-25 cm große Pfostenspuren, deren Zuweisung fraglich ist. Am wahrscheinlichsten ist, daß das Skelett der Wände aus je 12 Pfosten bestand. 60 Zu bemerken ist, daß in der N-Wand zwischen zwei Pfostenspuren - wie bei Haus 1 - ein doppelter Zwischenraum war. Also war auch hier eine Tür, oder der Pfosten reichte nicht bis zum Untergrund. Beim O-Raum zeigten sich die Pfostenspuren im regelmäßigen Abstand. Möglicherweise befanden sich bei den Pfosten 4 und 5 der S-Wand sowie 4 und 7 der N-Wand Stützpfosten. In der WWand befanden sich sieben Pfosten und ebenso viele in der O- und der Trennwand, nur daß Pfosten 5-7 der ersteren im Bereich von Grube 102/A und Pfosten 7 der letzteren in dem der Grube 138/A lagen und deshalb nicht realisierbar waren. Die Trennwand setzte bei Pfosten 8 der N-Wand an. Auffällig war, daß Pfosten 2 und 3 bzw. 5 und 6 relativ nahe beieinander standen, während der mittlere, Nr. 4, wesentlich dünner als diese (24 cm) war. Die Länge des Hauses betrug 10,2 m (des W-Raumes 6,6, des O-Raumes 3,7 m), die Breite auf der W-Seite 5,4, bei der Trennwand 5,8 m. Haus 8 (Abb. 23). Es stand an derselben Stelle mit Verschiebung von 60-80 cm nach N - wie das mit Abb. 23 Haus 8 Im doppelt großen Zwischenraum nach Pfosten 5 der NWand ebenfalls mit einem - nicht realisierten - Pfosten rechnend.