Éva Garam: Katalog der awarenzeitlichen Goldegegenstände und der Fundstücke aus den Fürstengräbern im Ungarischen Nationalmuseum. (Catalogi Musei Nationalis Hungarici. Seria Archeologica 1; Budapest, 1993)
KATALOG DER AWARENZEITLICHEN GOLDGEGENSTÄNDE UND DER FUNDSTÜCKE AUS DEN FÜRSTENGRÄBERN IM UNGARISCHEN NATIONALMUSEUM - STRUKTUR DES KATALOGS - Katalog
61. UNBEKANNTER FUNDORT goldenes Ohrgehänge (Taf. 35. 3) 62.155.75. N476 3,55 g Aus dem alten Material des Museums. I. Bona identifiziert als Lektor in seinem Gutachten dieses Ohrgehänge mit dem Ohrgehänge OrnJank 16 vom Fundort Nagytétény. Nach Meinung des Autors ist OrnJank 16 mit dem Ohrgehänge Katalognummer 115 identisch. Ring von rundem Querschnitt, der am inneren Bogen, an der Seite und obenauf mit Kügelchen, bzw. aus Kügelchen bestehendem Muff verziert ist. Den Anhänger des Ringes bildet ein aus Kügelchen von zwei Größen zusammengesetzter Beerenschmuck. Zweite Hälfte des 8. Jh. VENTURI 1902, IL Fig. 57; GARAM 1984, 88, Abb. 1,2. 62. UNBEKANNTER FUNDORT goldenes Ohrgehänge (Taf. 35. 4) 62.155.78. N471 (vielleicht identisch mit OrnJank 15) 2,27 g Aus dem alten Material des Museums. Etwas ovaler Ring von rundem Querschnitt. Auf dem Ring zwei kleine Blechmuffe. Aus kleinkörniger Granulation und größeren Kügelchen zusammengesetzter Beerenanhänger. Ende des 8. bzw. Anfang des 9. Jh. VENTURI 1902, II. Fig. 58; GARAM 1984, 88, Abb. 1, 7. 63. UNBEKANNTER FUNDORT goldenes Ohrgehänge (Taf. 35. 5) 67.4.2. N 867 1,37 g Ankauf: von Lóránd Bäsch, 1963. Am unteren Teil des Ohrringes von rundem Querschnitt aus vier Kügelchen zusammengesetzter Beerenanhänger. Erste Hälfte des 8. Jh. GARAM 1984, 90, Abb. 1,9. 64. UNBEKANNTER FUNDORT goldenes Ohrgehänge (Taf. 35. 6) 62.155.70. N 473 (vielleicht ist dieses identisch mit OrnJank 15) 2,25 g Aus dem alten Material des Museums. Ring von rundem Querschnitt, seitlich zwei profilierte Muffe. Am unteren Teil aus drei kleineren und einem größeren Kügelchen zusammengesetzter Beerenanhänger. Erste Hälfte des 8. Jh. VENTURI 1902, II. Fig. 58; GARAM 1984, 88, Abb. 1,4. 65. UNBEKANNTER FUNDORT goldenes Ohrgehänge (Taf. 35. 7) 30/1890.2. N 624 3,37 g Ankauf: von Mór Wiesinger, 1890. Ring von Rhombusquerschnitt, ein Ende verjüngt sich. In ausgestrecktem Zustand. Den Anhänger des Ringes bildete mehrreihige Granulation und fehlende Glasperle. Ähnliche, aber einfachere befanden sich am inneren Teil des Ringes und auch am oberen Rand. Die Perlen fehlen auch hier. Am offenen unteren Ende und gegenüber am Ring Muffe aus Granulation und Perlendraht. Erste Hälfte des 8. Jh. GARAM 1984, 90, Abb. 1, 2. 66. UNBEKANNTER FUNDORT goldener Anhänger (Täf. 35. 8.) 62.155.10. N 392 9,55 g Aus dem alten Material des Museums. Runder Anhänger mit Öse. Aus Perldraht von zwei verschiedenen Dicken hergestellt. Den Rahmen bilden zwei konzentrische Kreise, im Feld vier peltaförmige Bögen, mit je zwei größeren Kügelchen. Am Rand gerippte Bandöse. Spätrömisch-frühbyzantinisch. MTÖK 1884, 81/76; VENTURI 1902, II. Fig. 58; HAMPEL 1894, 59, 4; HAMPEL 1905,1. 398, Fig. 1075, III. T 287, 4; GARAM 1980, Abb. 5,3. 67. UNBEKANNTERFUNDORT goldene Münzenimitation (?) (Taf. 35.10) 62.155.30. N620 0,10 g Aus dem alten Material des Museums. Dünnes, unverziertes rundes Plättchen. Der Rand ist auf einer kurzen Strecke zurückgebogen. Ende des 7. bzw. Anfang des 8. Jh. erste Mitteilung 68. UNBEKANNTER FUNDORT goldener Fingerring (Täf. 36. 1) 62.155.108. N 31 (identisch mit Sectio II 63.1843 des Inventarbuches der Sammlung F. Kiss) 6,55 g Aus dem alten Material des Museums. In der Mitte kannelierter Bandring. In der Riefe läuft Perldraht. Den Ringkopf bildet die senkrecht auf den Ring gelötete rhombusförmige Platte. In der Mitte der Platte in rhombusförmiger Einfassung runde, leere Steineinfassung. Am Rande der Platte Perldraht, an den Spitzen Blechkugeln.