Éva Garam: Katalog der awarenzeitlichen Goldegegenstände und der Fundstücke aus den Fürstengräbern im Ungarischen Nationalmuseum. (Catalogi Musei Nationalis Hungarici. Seria Archeologica 1; Budapest, 1993)

Die in der seit den achtziger Jahren erscheinenden Serie Évezredek, évszázadok kincsei (Schätze aus Jahrta­usenden, aus Jahrhunderten) herausgegebenen kleinen Bücher können bereits als die Vorläufer „echter" Sammlungskataloge gelten, da ihre Autoren kleinere Kollektionen des Museums auf eine Weise vorstellen, die den zeitgenössischen wissenschaftlichen Anforderungen gerecht wird. Folgende Bände sind bisher in un­garischer Sprache, mit fremdsprachigen Auszügen erschienen: ZS. LOVAG: Aquamanilék - Aquamanilen. Budapest 1984. - G. NÉMETH: Onedények - Die Zinngeschirr-Sammlung des Ungarischen Nationalmuseums. Budapest 1984. E. TÓTH: Római gyűrűk és fibulák - Ringe und Fibeln im Ungarischen Nationalmuseum. Bu­dapest 1986. - É. B. BÓNIS-I. SELLYE: Római kori emailmunkák - Römerzeitliche emaillierte Gegenstände des Ungarischen Nationalmuseums Budapest 1988. - KB. SEY-AT. NÉMETH: „Pogány pénzes" edények ­Mit „heidnischen Münzen" geschmückte Gefäße. Budapest 1990. Neuerdings haben die Katalogarbeiten in zwei größeren Sammlungen, in der Münzen- und in der Waffen­sammlung zu nennenswerten Ergebnissen geführt. Die Arbeiten an yy A Magyar Nemzeti Múzeum tűzifegyver­gyűjteménye I-IIÍ" (Feuerwaffen des Ungarischen Nationalmuseums), deren erster Band vor kurzem - in unga­rischer und deutscher Sprache - erschienen ist (F. TEMESVÁRI: Pistolen. Budapest 1988) wurden beendet. Weiters erschien von M. TORBÁGYI: Sylloge Nummorum Graecorum I-II. Hispania-South-Italy. Milano 1992,1993. Sowohl der Erfolg dieser Bände, als auch die Rezeption der vorstehend erwähnten katalogartigen Publika­tionen lassen darauf schließen, daß in dem sich dem Charakter des neuen Quellenmaterials anpassenden, zum Teil umgewandelten internationalen Publikationssystem die Herausgabe von Sammlungskatalogen von ihrer Aktualität nichts eingebüßt hat. Was aber die nächste Zukunft betrifft, so erscheint in Kürze ein Band, der die Knochenschnitzereien der Römerzeit vor Augen führt, und die Arbeiten an der Behandlung der Menschen- und Tierdarstellungen der Bronzezeit sowie der Goldschmiedearbeiten aus dem 11.-16. Jahrhundert stehen vor dem Abschluß. Die Herausgeber

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