Nagy Ildikó szerk.: A Magyar Nemzeti Galéria Évkönyve 1992-1996 (MNG Budapest, 1998)
BUZÁSI, Enikő: EINIGE KAPITEL AUS DEM LEBENSWERK DES BILDNISMALERS ÁDÁM MÁNYOKI - Katalog
Literatur: Holst 1934. 65. a. Matthias Deisch (1718-1789) - Mezzotinto nach Mányokis Bildnis aus 1714 Mezzotinto, 310 x 215 mm Signiert: „Adam de Manioky Reg. Pol. pict. aulicus pinx. 1714 - M. Deisch fee. Ged." Inschrift: „Joh. Benedictus Hoffmann Pictor Gedanensis in omni genere Pictoriae artis expeitus" Gdansk, Bibliotéka Gdaríska Inv. Nr.: 73 R. II. 8. Literatur: Rastawiecki 1886. 27. Nr. 26; Schwarz 1913. 182; Lázár 1926. I. 100. Nr. 50; Thieme-Becker XVII. 1924. 264; Singer VI. 1932. 41. Nr. 40322; Lázár 1933. 41, Tafel XXXIII/a. Siehe Abb. 109. (Nr. 65) 66. JAUCH, Johann Joachim Daniel (1684-1754) Baumeister sächsischer Abstammung. Während der Regierungszeit von August IL, sodann später unter August III. war er königlicher Baubevollmächtigter und Oberbaudirektor des königlich polnischen und kurfürstlich-sächsischen Oberbauamtes in Warschau. Seine Tätigkeit und seine Werke lassen sich schwer identifizieren, vermutlich oblag ihm die Ausführung fremder Entwürfe. Zum Teil oder ganz nach seinen eigenen Entwürfen entstanden: die Wielkopolskischen Kasernen, das Amphitheater des „Sächsischen Gartens", die Nachbildung des Heiligen Grabes und des „Golgatha" vor dem Schloß Ujasdow. Nach dem Tod Pöppelmanns übernahm er 1736 die Bauleitung des „Sächsischen Palais" sowie des „Brühl'schen Palais", letzteres wurde nach seinem Tod von seinem Nachfolger im Amt, Johann Friedrich Knöbel, vollendet. Literatur: Thieme-Becker XVIII. 1925. 444; Katalog Dresden 1997. 427. Um 1714 Öl, Leinwand 73,5 x 65 cm Warschau, Múzeum Narodowe w Warszawie Inv. Nr.: 120619. Prov.: früher in der Sammlung von Joachim Lelewel. Vom Warschauer Nationalmuseum 1935 erworben. Ausgestellt: Warschau, Múzeum Historyczne (als Johann Samuel Mock?) Das Bild wurde in der früheren Literatur als ein vermutliches Werk von Samuel Mock behandelt. Für die Autorschaft Mányokis spricht eine stilistisch überzeugende Analogie: das signierte, auf 1714 datierbare Bildnis des Krongroßmarschalls Bieliriski (einst Dresden, ehemaliges Residenzschloß. Siehe Kat. Nr. 59.) Literatur: Chudzikowski 1964. 73. Nr. 156 (nach der Meinung von Z. Bieniecki mit Vorbehalt Mock zugeschrieben); Katalog Warszawa 1969. 277. Nr. 824. (Mock mit Fragezeichen). Siehe Abb. 55. 67. JOHANNA CHARLOTTE, Prinzessin von AnhaltDessau (1682-1750) Tochter des Fürsten Johann Georg II. von AnhaltDessau und der Henriette Catharina Prinzessin von Oranien. Schwester des Fürsten Leopold von AnhaltDessau, von Prinzessin Henriette Agnes, sowie Prinzessin Marie Eleonore von Anhalt-Dessau. Seit 1699 vermählt mit dem Markgrafen Philipp Wilhelm von Brandenburg-Schwedt (1669-1711). Nach dem Tod ihres Gemahls lebte sie vorwiegend in Berlin. Ab 1729 Äbtissin zu Herford. Literatur: Lentz 1757. Theil II. 434; Berckenhagen 1958. 145. 1714 Öl, Leinwand 76,5 x 62 cm Einst in den Königlich-Sächsischen Sammlungen Dresdener Gemäldeinventar 1722/28. Lit: B. Inv. Nr.: 1307. „... - ... - Marggraf Philippi zu Brandenburg Gemahlin - IE 10Z - IE 3Z ..." Dresdener Gemäldeinventar „vor 1741" Fol. 45v „Preußische Porträts" Lit: B. Inv. Nr.: 1307. „Manyocki (spätere Eintragung) - or[iginal] - dito [Marggr. Philippi zu Brandenb. Gemahlin] B[rustbild] - IE 10Z - IE 3Z ..." Zur Zeit der Aufstellung der Inventare („Befinden sich dato"): „Pillnitz". Zuvor („Geliefert"): „Grün Gewölbe". Das Bild wurde in der Literatur bis jetzt als Bildnis der Gräfin Anna Constanze Cosel, der Mätresse Augusts des Starken geführt. Die Dargestellte ist aber anhand der bekannten Bildnisse der Prinzessin Johanna Charlotte (vgl. Antoine Pesne, um 1715, Staatliches Museum Schwerin, Inv. N. G.226, siehe Berckenhagen 1958. Nr. 160/c. Abb. 30; beziehungsweise das mit dem Mányoki-Bild in der Komposition und in den Details verwandte Drei viertel porträt von Antoine Pesne (?), Museum Gripsholm, Katalog 1951. Nr. 1184. Foto: Den Haag, Stichting Iconographisch Bureau, Neg. Nr. D 3969) eindeutig die Prinzessin von Anhalt-Dessau,