Balassa Iván szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1969-1970 (Budapest, 1970)

Valkó Emőke: Békési bronzkori növényleletek anthrakotomiai vizsgálata

gische Analyse wurde bei jedem Exemplar an drei Flächen durchgeführt. Es wird hier über die Forschungsergebnisse von insgesamt 196 Mustern berichtet. Die Ergebnisse werden gruppenweise auf Tabellen vorgelegt (im ungarischen Text: S. 30.). Daraus ist ersichtlich, daß 80 Stück Quercus cf. robur, 42 Stück Quercus cf. pet­raea, 2 Stück TJlmus laevis, 3 Stück Acer cf. campestris und je 1 Stück Fraxinus cf. excel­sior, Populus sp. und Cornus sp. aus dem jetzt bearbeiteten Material hervorgekommen sind . Davon sind 12 Stück Holzreste (1954/9 und 1954/10), die übrigen Holzkohlenreste. Daraus kann auf mindestens zwei Vegetations typen gefolgert werden. Der eine ist das Fraxino­Pannonicae-Ulmetum, ein Hain von Eiche, Esche und Ulme der Inundationsgebiete, worauf die Stieleiche und die Flatterulme hindeuten. Der andere ist wahrscheinlich das Querco-robori-Carpinetum hungaricum, d. h. der Hain von Stieleiche und Weißbuche, der damals sehr verbreitet war (einige erhalten gebliebene Bestände sind im nördlichen Tief­land auch heute noch zu finden). Diese Folgerungen stehen in keinem Widerspruch mit der geographisch-topographischen Umgebung. Ein Großteil des Terrains ist nämlich einst­maliges Inundationsgebiet mit Alluvialböden ; in der Bronzezeit war es ja echtes Über­schwemmungsgebiet. Der Burghügel, Schauplatz der Ausgrabungen, erhebt sich hieraus wie eine Insel. Somit erscheint es wahrscheinlich, daß die Stieleichen und Weißbuchen auf dem Burghügel und auf den umgebenden, erhöhten Stellen, die waldigen Haine da­gegen auf den flachen Inundationsgebieten gestanden haben. Aus den Ausgrabungsdaten ist festzustellen, daß aus dem Holz der Ulmus das Dielenwerk verfertigt worden war und daß die Quercus-Arten wahrscheinlich zu den Bauarbeiten und auch zum Heizen ge­braucht waren.

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