Technikatörténeti szemle 18. (1990-1991)

TANULMÁNYOK - Vámos Éva Katalin: Ein deutscher Unternehmer in der ungarischen Lebensmittelindustrie (Wilhelm Leipziger 1840–1913)

Die zwei Industriezweige siedelten sich im Lande auch an verschiede­nen Teüen an. Dies wurde von Leipziger in einer Übersicht folgendermas­sen formuliert: „Die unterschiedliche Natur der Bodenverhältnisse Ungarns brachte es mit sich, daß sich die Spiritusfabrikation hinsichtlich der dort verarbeite­ten Rohstoffe in den verschiedenen Gebieten unterschiedlich gestaltete. In den nördlichen und nordöstlichen Teüen des Landes, wo der Landwirt in­folge des sandigen, „mageren" Bodens bevorzugt auf den Kartoffelbau an­gewiesen ist, konnte der landwirtschaftliche Brennereibetrieb besonders Fuß fassen, da dieser ausschließlich geeignet ist Kartoffel zu verarbeiten . . . Da Kartoffel als Massenware (Ledigware) nicht auf längere Strecken transportiert Werden können, müssen sie, um Verluste zu vermeiden, mög­lichst an Ort und Stehe verarbeitet werden, was für das betreffende Ge­lände von ausgezeichnetem Nutzen ist . . . Hingegen in den südlichen und südöstlichen Teüen des Landes, wo vorwiegend Mais angebaut whd, konn­ten sich die industriemässigen grossen Sphitusfabrikationsbetriebe „einbür­gern*." (7) Außer dem Wettbewerb der zwei Industriezweige und ihrer nicht im­mer einwandfreien Beziehungen büdete die Steuer eine grundlegende Frage der Industrie. Diese wurde bis 1884 auf Grund des verbrauchten Rohstof­fes veranlagt, indem auf das Ergebnis der Produktion nur gefolgert wurde. Dies empfand die Gesellschaft der Industriellen als ihren Beitrag zur För­derung der Industrie, da sie dadurch angespornt wurden aus derselben Men­ge Rohstoff je mehr Sprit herzustellen. Gerade deshalb wurde es zur Gepflogenheit jährlich Tabellen wie die untenstehende zu veröffentlichen (8): In den Spiritusfabriken auf dem Gebiet der Ungarischen Krone verarbeitete Rohstoffe Von 1884 an bezog sich diese Art von Versteuerung nur mehr auf die kleineren Spiritusfabriken. Die industriellen Spiritusfabriken zahlten ihre Name des Stoffes Grünmalz Darrmalz Mais Kartoffel Roggen Gerste Weizen Hafer Zuckerrüben Zucker Hirse Mehl Meterzentner 528 033 71 382 1 954 192 1 472 213 109 136 112 2 377 176 388 066 238 462 767 2 055 Gesamtmenge der verarbeiteten Rohstoffe Spritproduktion insgesamt 4 766 971 1 039 495 hl

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