Technikatörténeti szemle 14. (1983-84)

TANULMÁNYOK - Wolter, Helmut: Dr. med. Johann Joachim Becher, ein vielseitiger, hervorragender Gelehrter und Chemiker des 17. Jahrhunderts (1635–1837)

Am kaiserlichen Hofe in Wien Eine Dienstreise nach Wien um die Jahreswende 1665 öffnete Becher ein weites Arbeitsfeld sozialwirtschaftlicher Richtung und alchemistischer Tätig­keit. Am 22. Februar 1666 wurde er als kaiserlicher Commerzienrat in Wien vereidigt, wo er frühere Pläne zu verwirklichen suchte. Zu ihnen gehörten auch der Bau einer Seifenssiederei und eine neue Salpetererzeugung. Bewährte Ver­fahren zur Gold- und Silbergewinnung wurden fortgesetzt. Versuche zur Gold­gewinnung aus Donausanden hatten ungleiche Ergebnisse. Die nichtgenutzte Möglichkeit zur Arbeit im Münchener Laboratorium erregte den Unwillen des Kurfürsten von Bayern, den Becher durch Abfassung mehrerer Bücher zu beschwichtigen suchte (2). Aus dem Bildarchiv der österreichischen Natlonalblbllothek Wieder in München Auf Wunsch des Kurfürsten kehrte Becher nach München zurück, wo das wohlausgestattete Laboratorium zur Verfügung stand. Dort setzte er seine metallurgischen Versuche fort. Bemerkenswert sind seine gründlichen Experi-

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