Vágvölgyi Ádám: Junkers F-13. A Junkers repülőgépek története 1909-től 1932-ig (Budapest, 1990)

Zusammenfassung (Összefoglaló németül)

Den Anschprüchen der Zivilluftfahrt wurden aber die umgebauten Kriegsmaschi­nen nicht mehr gerecht. Deshalb beauftragte Junkers sein Planungsbüro mit dem Entwurf zu einer Linienmaschine. Die Entwürfe des Passagierflugzeuges J-13 fer­tigten acht Ingenieure in neuntausend Arbeitsstunden unter der Leitung von Inge­nieur. Otto Reuter an. Der Rumpf der Maschine wurde teils als Rahmen- teils als Schalenkonstruktion gebaut. Die durch die Auftriebskraft verursachten Beanspru­chungen wurden von einer Rohrrahmenkonstruktion innerhalb des Flügels getragen. Den Rumpf und die Flügel verkleidete man mit Wellblech aus Duraluminium. Die Laufwerke wurden aus Stahlrohren gebaut. Der Maschine konnte man sowohl Schwimmkörper als auch Schlittenkufen anbringen. Die ersten Varianten wurden entweder mit Motoren von Mercedes IH.a oder von BMW IILa versehen. Diese wurden ab 1923 durch Motoren vom Typ L-2 und L-5 ersetzt, die in Junkers' eigener Motorenfabrik hergestellt wurden. Die in den Junkers-Werken gebauten ersten zwei J-13-Maschinen waren die ,,Herta' 4 mit Baunummer 531 und die nach Junkers" Tochter benannte ,,Annelise" mit Baunummer 553. Das Werkzeichen J-13 wurde durch das Typenzeichen F-13 abgelöst. Der Typ F-13 wurde in relativ kurzer Zeit eine gefragte Linienmaschine und fand sowohl in Europa, Nordamerika und Südamerika als auch in Asien, Afrika und Australien seine Käufer. Man stellte ihn in dreßig Ländern in Betrieb. Infolge seiner guten technischen Eigenschaften ermöglichte das Flugzeug die Entwicklung von vielen Varianten. Diesen Typ baute man bis 1932 in mehr als sechzig Varianten. In Dessau wurden davon etwa 370 hergestellt. Mit den im Lizenzbau im Ausland her­gestellten Maschinen zusammen schätzt man die Zahl der Flugzeugen vom Typ F-13 insgesamt auf tausend. In Nordamerika gründete J. Larsen ein Fluggesellschaft und kaufte von den Jun­kers-Werken 23 Maschinen, die er nach Montage mit dem Typenzeichen JL-6 in Betrieb stellte. Mit den JL-6-Maschinen flog man Geschwindigkeits- und Höhen­rekorde, dann einen Flugdauer-Weltrekord. Die Erfolge erweckten auch die Aufmerksamkeit Amundsens, des norwegischen Polarforschers, der sich vornahm, seine Nordpolexpedition mit einer vom Typ JL-6 durchzuführen. Seine erste Maschine zertrümerte sich bei einer Notlandung, Amund­sen kam jedoch glimpflich davon und kaufte eine neue Maschine. Die Junkers-Werke stellten Amundsen zwei F-13 für die auf Spitzbergen stationierten Rettungsexpe­dition zur Verfügung. Eine der Maschinen stürzte aber beim Hinflug ab. Inzwischen montierte Amundsens Pilot an ihre einzige JL-6-Maschine Schlittenkufen und zer­trümerte die Maschine beim Probeflug. So scheiterte die Expedition. Die eintreffende F-13-Maschine namens „Eisvogel" konnte nur noch an der photographisch-geo­graphischen Aufklärung des Nordpols teilnehmen und drang dabei bis zum 83. Breitengrad vor. So weit zum Nordpol hin war bis dahin noch kein Flugzeug geflogen. Den nach Nordamerika verkauften Maschinen folgten bald weitere nach Übersee. Der zwischen den südamerikanischen Ortschaften Barranquilla und Puerto Berrio durch F-13-Maschinen der 1919 gegründeten deutsch-kolumbianischen Flugge­sellschaft SCADTA abgewickelten Verkehr war die erste regelmäßige Fluglinie der Welt. Eine Maschine davon, die „Magdalena", wurde nach acht Jahren Flugdienst in Dessau einer Bruchprobe unterworfen, und man konnte feststellen, daß ihre Festig­keit genau so war wie bei der Herstellung.

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