Vágvölgyi Ádám: Junkers F-13. A Junkers repülőgépek története 1909-től 1932-ig (Budapest, 1990)

Zusammenfassung (Összefoglaló németül)

Zusammenfassung Das erste mit selbsttragenden Flügeln — ohne Außenversteifung — gebaute Voll­metallflugzeug der Welt war ein Ergebnis der Forschungsarbeit von Hugo Jun­kers. Mit dem Flugzeugbau kam er 1908 an der Aachener Technischen Hochschule in Kontakt, wo er und Professor H. Reissner ein Vollmetallflugzeug mit „Ente"­Anordnung konstruierten. Die „Wellblech-Ente" wurde noch mit schmalem Flügel­profil und Außenversteifung gebaut. 1909 meldete Junkers ein Patent für ein Flugzeug mit Starkprofilflügeln an, das keine Außenversteifung hatte und bei dem das Triebwerk, der Treibstoffbehälter, die Nutzlast und das Bordpersonal in der Tragfläche untergebracht waren. 1914 beauftragte die deutsche Kriegführung Junkers mit dem Bau eines Ver­suchsflugzeugs aus Metall. Die „Blechesel" genannte Maschine vom Typ J-l wurde Ende 1915 von Oberleutnant Mallinkrodt mit Erfolg eingefiogen. Die Maschine J-l war das erste Vollmetallflugzeug der Welt mit freitragenden Flügeln. Zum Bau wurde noch Eisenmaterial verwendet. Junkers bekam vom Heer eine Bestellung für sechs Maschinen des Typs J-2, eine verbesserte Variante des Typs J-l. Diese Maschinen, die „fliegenden Konzervendosen", wurden in ähnlicher Konstruktion wie J-l mit eisenblechverkleideten selbsttragenden Flügeln gebaut. Wegen des hohen Eigengewichts stiegen sie — obwohl schnell im Horizontalfliegen — jedoch nur schwierig. Danach gab Junkers das System der lasttragenden Flügelverkleidung auf und nahm in der Flügelkonstruktion grundlegende Veränderungen vor. Die durch die Auftriebskraft bedingten Beanspruchungen lagerte er auf eine Rohrrahmenkonstruk­tion aus Duraluminium innerhalb des Flügels um. So entstand der Typ J-3, der jedoch nur zum Teil gebaut wurde. Von den darauf­folgenden Junkers-Typen wurden beim J-4 der Motor sowie der Piloten- und Bei­fliegersitz durch eine 5-mm-Panzerung geschützt. Vom Eindecker J-5 wurde nur eine Entwurfstudie angefertigt. Auch der J-6 wurde nur zum Teil gebaut. Der Typ J-7 war die erste freitragende Unterdeckmaschine aus Leichtmetall. Die Entwicklungs­arbeit am Typ J-7 ergab den Einsitzer J-9. Der daraus weiterentwickelte Zweisitzer J-8 kam bereits unter dem Typenzeichen J-10 zur Serienfertigung. Nach dem ersten Weltkrieg begann die Passagierluftfahrt in Deutschland mit Militärmaschinen. Junkers baute für den Passagierverkehr eine J-10-Maschine um. Über den Passagiersitz brachte man eine Schutzdecke an. Die umgebaute Maschine wurde zwischen Dessau und Weimar in Betrieb gestellt.

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