A Közlekedési Múzeum Évkönyve 2. 1972-1973 (1974)

III. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum gyűjteményeiből 301 - Zusammenfassung 390

Unter dem Titel „Museum, Propaganda, Allgemeinbildung gibt Dr. László Szitár einen Überblick der bisherigen „public relations" Tätigkeit des Museums im Spiegel der Erfordernisse der bezüglichen Partei-Richtlinien und der staatlichen Ver­ordnung betreffend die Arbeit der Museen. Er behandelt die auf dem Gebiete der Anzeigen, der inneren Museumsarbeit (Führungen, Vorträge, Filmvorführungen und der Veröffentlichung von Publikationen erreichten Ergebnisse, sowie die weiteren Aufgaben. Ein hervorragendes Beispiel der Restaurationstätigkeit des Museums ist die Restauration der sog. Prunk-Equipage von Esztergom. Davon berichtet die Abhand­lung von István Lázár, die geschichtliche Nachforschung vor der Restaurationsarbeit, Quellenforschung und die ganze Technologie der Wiederherstellung verfolgend. Die Studie von Dr. Tibor Halász fasst die Ergebnisse der Forschungsarbeit zu­sammen, die im Museum in Interesse der Aufdeckung der Entwicklung der öffent­lichen Güterbeförderung in Ungarn durchgeführt wurde. Die Abhandlung beschreibt — auf die entdeckte und für Vergleichszwecke verarbeitete reichhaltige statistische Datenmenge gestützt — die Güterbeförderungsleistungen sämtlicher Verkehrsträger, den Verkehr der wichtigsten Leitungswege und Güterarten besonders hervorhebend. Sie erstreckt sich vom XVIII. Jahrhundert bis zu unseren Tagen. Von 1888 bis 1894 verfügten die Ungarische Staatseisenbahnen (MÁV) auch über eine eigene Schiffsflotte und unterhielten einen bedeutenden Schiffsverkehr. Die Abhandlung von József Bíró gibt die Geschichte der MÁV Schiffahrt, auch die Umstände ihrer Entstehung, ihre Flotte, Leistungen und Gründe der Einstellung erwähnend, bekannt. Der Aufsatz von Pál Rév, unter dem Titel: Die Umstände der Entstehung der ungarischen Flugzeugindustrie, gibt einen Überblick des Entwicklung der ungari­schen Aviatik in den Zeiten vor dem ersten Weltkrieg und schildert dann die Ent­wicklung, sowie Produktionstätigkeit der brei bedeutendsten inländischen Flugzeug­und Motorwerke. Die erste ungarische Automobilfabrik, MARTA, wurde in Arad, in 1908 ge­gründet. Eine Studie von Sándor Bálint berichtet über die Umstände der Gründung, die Entwicklung der Fabrik, über ihre Produktion und Erzeugnisse und über ihre Rolle in den Kriegslieferungen des ersten Weltkrieges, die Geschichte der Fabrik bis zur Auflösung in 1922 verfolgend. Die Abhandlung von Agnes Medveczki, unter dem Titel: Entwicklung der Rege­lung des Stadtverkehrs in Budapest, befasst sich mit den vielseitigen Massnahmen zur Regelung des Verkehrs der Haupstadt, sie wurden in 1929 in einem einheit­lichen System zusammengefasst und damit wurde die Einheitliche Verordnung be­treffend die Strassenverkehrsregelung zustande gebracht. In der numismatischen Sammlung des Museums bilden die ungarischen Brücken­vnd Tunnelmünzen eine bedeutende Gruppe, eine Abhandlung von Frau Erzsébet Szentpéteri-Kóczián befasst sich mit ihnen. Sie behandelt die Rolle und wichtigsten Typen der Münzen, sowie das Material und die wichtigsten Objekte der Sammlung. Der ungarische Schiffer-Kalender erschien zuerst in 1900 und war eine der längsten Reihen der inländischen Fachkalender des Verkehrswesens. Der Aufsat von István Tisza berichtet über die Geschichte der Gründung, Entwicklung und Einstellung dieser Publikation. Der Teil III. des Jahrbuches macht die Leser — im allgemeinen in der Form von kürzeren Mittelungen — mit verschiedenen, aus verkehrsgeschichtlichen, bzw. museologischen Gesichtspunkt bedeutenden Objekten der Sammlungen des Museums bekannt. Eines der interessantesten Stücke der Eisenbahnsammlung des Museums ist das Lokomotivmodell der Lokomotive „Derű", die aus 1847 stammt und deren authen­tische Geschichte durch die neuesten Forschungen geklärt wurde (Mariann Koltai). Die älteste Dampflokomotive von Ungarn ist die Lokomotive der Südbahn, Baureihe 29, die vom Wiener Eisenbahnmuseum — als Tauschstück — in den Be­sitz des Budapester Verkehrsmuseums geriet (József Mináry). Ein Repräsentant des modernen Eisenbahnbetriebs ist das Modell im Masstab 1 :10 eines Führerstandwagens der Vorortzuggarnituren der MÁV, welches das Museum in 1971 verfertigen Hess (Mariann Koltai). 391

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