A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)
V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363
Man erhält ausführliche Informationen über die Entwicklung der Forschungsarbeiten, die Ausstellungstätigkeit und auch darüber, daß es mit Hilfe von Leitern und Angestellten der Eisenbahn gelungen ist, zahlreiche Dampflokomotiven von verkehrshistorischem Wert zu erneuern und in Bahnhöfen mit großem Betrieb auszustellen. Die Studie berichtet über wichtige Ergebnisse auf dem Gebiet der öffentlichen Bildung, wofür dem Museum als Anerkennung vom Landespräsidium der Populärwissenschaftlichen Gesellschaft eine "Goldkranzplakette" verliehen wurde. Die Organisation der Filialen wurde fortgesetzt, am 24. Juli 1985 eröffnete in Paks das Eisenbahnmuseum seine Tore, am 22. Oktober 1985 wurde in der Petőfi Halle die Flughistorische und Raumschiff-Ausstellung eröffnet und Anfang August 1986 wurde auf der Donau, an der Kettenbrücke das zum geschützten technischen Andenken erklärte und restaurierte "Museumschiff Kossuth" und eine Ausstellung ins Leben gerufen. Ein hervorragendes Ereignis stellte die Eröffnung des neuen Gebäudeflügels des Verkehrsmuseums und der hiermit zusammen-hängenden neuen ständigen Ausstellungen am 3. Juni 1987 dar. Die Studie informiert über die im Museum geschaffenen Arbeiten. Die Entwicklung der wissenschaftlichen Arbeit wurde in großem Maße dadurch unterstützt, daß es möglich wurde, an Forschungs-ausschreibungen des Landes teilzunehmen und bei der Ausarbeitung von Stiftungsforschungen mitzuwirken. Es wird auch noch über einen erfolgreichen weiteren Ausbau der inländischen und internationalen Beziehungen berichtet. András Katona verweist in seiner Studie: "Das Wirken des Verkehrsmuseums von 1990 bis heute" darauf, daß er bei seiner Ernennung zum Oberdirektor im Jahre 1990 die weitere Entwicklung der Einrichtung nur durch eine Verbesserung der Systematisierung der Leitungsarbeit, durch strenge Personal- und Lohnwirtschaft und eine Reduzierung der Anzahl der Organisationseinheiten für realisierbar hielt. Es war also erforderlich, die Formen und Gebiete zu suchen bzw. zu finden, mit deren Hilfe die entfallenden Quellen und Energie ersetzt werden konnten. Im weiteren Teil seiner Studie sind die prinzipiellen Grundlagen der Leitung des Institutes festgelegt. Obwohl er als Grundlage für die erfolgreiche Museumsarbeit auch weiterhin die Sammlungen, die Bewahrung und den entsprechenden Anteil der Vermittlung betrachtet, deutet er an, daß die sich aufgrund äußerer Umstände ändernden Auffassungen entscheidend auf die Sammlung und Präsentation auswirken. All' die Veränderungen, die auch ständige Aufgaben darstellen, bestimmen die Leitungs- und Fachtendenzen, die er zu befolgen hat. In diesem Interesse liegt das Ziel in der Erhöhung der Anzahl der funktionierenden Modelle sowie in der Erweiterung des Bestandes an computertechnischen Mitteln und interaktiven Spielkonstruktionen. Gleichzeitig stellt sich die Aufgabe in der Bildung und Erziehung des Besuchers und in der Präsentation der nationalen Werte. Im weiteren Teil werden in anschaulichen Diagrammen die Ergebnisse derjenigen repräsentativen Erwägungen abgebildet, die zwecks Kennenlernen der Gewohnheiten von Besuchern sowie zur Verstärkung und Erweiterung der Beziehung zwischen dem Museum und seinen Besuchern angestellt wurden. Es wird über die Voraussetzungen und Möglichkeiten des Museums berichtet. Die eng bemessenen Zuwendungen aus dem Haushalt decken grundsätzlich nur die Betriebs- und Lohnkosten, für die wissenschaftliche Forschung und Erweiterung der Sammlung steht ein immer kleinerer Teil zur Verfügung. Die Studie vermittelt Informationen über die Gestaltung des Personalstandes, die aus- und inländischen zeitweiligen Ausstellungen der vergangenen fünf Jahre und über die Entwicklung der internationalen Beziehungen. 389