A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)
V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363
Sie stellt die großen Investitions- und Erneuerungsarbeiten vor, die seit dem Jahre 1990 realisiert wurden und aufgrund derer sich das Verkehrsmuseum mit seinem Auftritt auch zu einer Einrichtung von europäischem Rang entwickelt hat. Zum Abschluß der Studie wird das Zukunftsbild des Verkehrsmuseums gezeigt und werden die Herausforderungen und Aufgaben dargestellt, denen das Museum auf dem wissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen sowie dem personalpolitischen Gebiet gleichzeitig entsprechen muß. II.TEIL Die Gestaltung und Entwicklung der Sammlungen des Verkehrsmuseums Prof. Dr. Béla Czére macht in seiner einführenden Studie zum Thema "Die Entwicklungsgeschichte der Sammlungen des Museums" mit der bedeutenden Entwicklung des Bahnnetzes und der Industrie bekannt, die der Ausgleich vom Jahre 1867 ermöglicht hatte. Als direkte Folge hieraus sieht er, daß auf der Millennium-Verkehrsausstellung im Jahre 1896 und dann auch im Material des Verkehrsmuseums die Eisenbahn-kunstgegenstände von bedeutendem Gewicht waren. Des weiteren gibt die Studie die schematische Entwicklungsgeschichte der Sammlungen von Schiffen, des Straßen- und Stadtverkehrs sowie des Flugverkehrs bekannt und informiert über die historische Entwicklung der Sammlungen, deren Erweiterung und dann auch über die Anfangsschritte in der wissenschaftlichen Forschungsarbeit nach dem zweiten Weltkrieg. László Szabó berichtet in seiner Arbeit zum Thema "Die Straßen- und Brückensammlung" darüber, daß viele Straßen- und Brücken-Kunstgegenstände (Brückenmodelle, Materialproben vom Straßen- und Brückenbau, Landkarten von gesetzlichen Behörden usw.) schon auf der MillenniumAusstellung vorgestellt wurden, als Sammlungen nach selbständigen Zweigen gibt es diese jedoch trotzdem erst seit 1969. Damit das infolge eines - sowohl vom teritoriellen, fachlichen, als auch vom chronologischen Gesichtpunkt verzweigten - Sammlungsprogrammes zur Verfügung stehende Material behandelt und aufbereitet werden kann, wurde ein System mit Themengruppen erarbeitet. Da zur Ausstellung von großen und schweren Brückenelementen und Maschinen im Zentralgebäude des Museums beziehungsweise vor dem Gebäude nur begrenzte Möglichkeiten bestehen, werden bei Firmen, die an den verschiedensten Orten im Lande tätig sind, Sammlungsausstellungen veranstaltet. Es wird berichtet, daß in der Lagerbasis Tata Straße ein "Lehrmagazin" geschaffen wurde, mit dessen Hilfe auch dieser Sammlungszweig in der technischen Ausbildung der Mittel- und Oberstufe aufgenommen wurde. Am Ende werden einige wichtigere Ausstellungen und Veranstaltungen dargestellt. Dr. Erzsébet Szentpéteri Kócziánné stellt in ihrer Studie zum Thema: "Die Sammlung von Fahrzeugen ohne Maschinenkraft" mit Bedauern fest, daß das Verkehrsmuseum zur Schaffung einer Sammlung von - zur mehrtausendjährigen Geschichte des Festland-Straßenverkehrs gehörigen - bespannten Fuhrwerken erst im Jahre 1960 die Initiative ergriffen hat. Die zwar intensive, aber spät begonnene Sammlerarbeit konnte den Rückstand von vielen Jahrzehnten jedoch nicht mehr aufholen. Trotzdem ist es aufgrund der ausdauernden Arbeit gelungen, solches Material zu sammeln und aufzuarbeiten, wovon 1971 in Parád das Wagenmuseum, 1976 in Nagycenk, die sich in der Hengst-Konzentrationsstation des Széchenyi-Schlosses befindliche Ausstellung sowie 1987 im neuen Gebäudeflügel des Zentralgebäudes eine komplexe Straßenverkehrsausstellung eröffnet wurde. 390