Budapest Régiségei 20. (1963)

JELENTÉSEK - A Budapesti Történeti Múzeum leletmentései és ásatásai az 1959. évben 529-560

XX. Bezirk. Aus der Sandgrube von Pest­erzsébet—Soroksár ein zerstörtes landnahme­zeitliches Reitergrab, Pfeilspitze, Knochen­platte zur Bogenspannung und Eisenreste eines Pferdegeschirrs bzw. Köcherbeschlages. (Ber­gungsgrabungen von G. Alföldy und R. T. Schreiber.) MITTELALTER I. Bezirk. In der Toreinfahrt des Hauses Üri-Straße 8 Reste eines Sitznischenpaares; in der Toreinfahrt des Hauses Üri-Straße 32 go­tische Eingangsöffnungen, Treppengang, Kel­lerfenster; unter den Hofarkaden des Hauses Üri-Straße 40 ein in Felsen gehauener Brunnen, Steinkopfpflaster des Hofes; Steinpflaster der Toreinfahrt und Kellerteile des Hauses Tarnok­Straße 11; aus den Ruinen des Hauses Hess András-Platz 2 viele vor allem gotische Tür­und Pensterrahmensteine in sekundärer Ver­wendung, Rippen- und Gesimsbruchstücke und ein als mit Inschriften versehener jüdischer Grabstein benutzter Stein eines Türrahmens; beim Abreißen des Hauses Országházgasse 2 außer den in sekundärer Verwendung einge­bauten Bruchstücken der letzte östliche Pfeiler der Arkaden und ein Bogenteil des dritten Gliedes, der sich in der nördlichen Wand der Toreinfahrt befindlichen Sitznischenreihe; aus der Bergungsgrabung im Bereich des Festungs­systems der Burg: aus dem Raum der Fehér­várer Rondelle in großer Menge keramische Bruchstücke und Abfall aus der Knochen­schnitzereiwerkstätte, wahrscheinlich aus dem ehemaligen Königspalast als ihrem ursprüngli­chen Fundort; gotische Grabsteinfragmente aus der eingestürzten Mauer der südlichen Kase­matte der Savanyuleves-Bastei, Rosette aus der Renaissancezeit; ein Teil der mittelalterlichen Basteimauer aus dem Suchgraben zwischen der Veli Bey- und der Esztergomer Rondelle; Ge­fäße und Scherben aus dem 14.—15. Jahrhun­dert aus dem neben dem seitwärts von der jetzigen Babits Mihály-Promenade liegenden mittelalterlichen Basteimauerteil gezogenen Suchgraben; neben der Erdély er-Bastei, aus den untersten Schichten auch Bruchstücke aus dem 13. Jahrhundert; auf der Strecke zwischen der Fischerbastei und der Iskola-Stiege wahr­scheinlich die Mauerreste und Fußböden eines mit dem Kloster der Dominikaner in Zusam­menhang stehenden bisher unbekannten Ge­bäudes; in der nördlichen Kapelle der Maria­Magdalena-Kirche auf dem Kapisztrán-Platz unter dem Barocktonnengewölbe der Anfangs­teil eines der zweiten Hälfte des 15. Jahrhun­derts zuweisbaren netzförmigen Sterngewölbes mit Birnenstab, auf zwei Bauperioden ver­weisende neuere Mauer- und Niveaureste; aus dem Raum der Öntőházgasse, wahrscheinlich aus dem Burgmauer als von einer sekundären Verwendungsstelle, ein Knospenkapitell aus dem 13. Jahrhundert; V. Bezirk. Verschiedene Teile der Stadt­mauer von Pest auf den Hausgründen Museum­Ring 23—25, Becsi-Straße 4 und Apáczai Cseri Janos-Straße 2; auf dem Eckgrund Egyetem­Straße 14 und Ferenczi Istvan-Straße 2—6 als Kanaldeckplatte ein wahrscheinlich aus der Zeit des Matthias Hunyadi stammendes mit Inschrift versehenes Fragment aus rotem Mar­mor und abschließend unter der Barockkirche in der Szerb-Straße, ein als Grundmauer der Kirche benutzter mittelalterlicher Mauerrest von unbekannter Bestimmung. (Bergungsgra­bungen von Frau H. Bertalan, Gy. Gero und Frau R. F. Tóth.) TÜRKENZEJT I. Bezirk. Steinkopfpflaster im Hofe des Hauses Üri-Straße 40. Erhöhung und Um­rahmung des Brunnens; in der südlichen Fassade des Ruinengebäudes Üri-Straße 41 die Steinum­fassung eines türkischen Tores, das einzige Denkmal solcher Art der türkischen bürgerli­chen Baukunst in Buda; aus den Ruinen des Gebäudes Tarnok-Straße 11 Grabstein mit Turban in sekundärer Verwendung; aus dem Abriß des Gebäudes Hess András-Platz 2 ein Grabsteinfragment mit einem Eselsrückenbogen abgeschlossen, mehrfache türkenzeitliche Be­hauung aufweisende profilierte Steine; vom Grundstück des Hauses Ostrom-Straße 1 mehrere keramische Bruchstücke, vor allem Fußschalen; aus der Geländeregelung vor der Fehérvárer Rondelle (Bastei des Pascha Kasim) die nörd­liche Bogenpartie der Rondelle, die Überreste des einstigen Balkengitters und einige typische Scherben; die zweischichtige südliche Kasematte der Savanyúleves-Bastei mit Schießscharten für Büchsen, Wandnischen mit einem Preußen­mütze ähnlichen Gewölbe und einem Aufgang mit Tonnengewölbe; mit dem ursprünglichen Bogenteil des Gewölbes der stark beschädigten nördlichen Kasematte; aus den Suchgräben zwischen dem Abschnitt der Veli Bey- und der Esztergomer Rondelle ein der Burgmauer und dem heutigen Kriegsmuseum zu führender, sich entzweiteilender Tunnel, an den Wänden mit Nischen für Beleuchtungsgeräte, mit Scherben und Eisenbruchstücken; eine Mistgrube im westlichen Ende der in Ost-West-Richtung­verlaufenden Umfassungsmauer der zwischen der Fischerbastei und der Iskola-Stiege er­schlossenen mittelalterlichen Gebäudes mit sehr vielen Fußschalen, Krügen, Pfeiffen, Eisen­gegenständen und mehreren verzinnten Kupfer­gefäßen; bei der Königsstiege des zum Budaer Brückenkopf der Kettenbrücke führenden We­ges entlang die Reste der sog. Goldenen Bastei, aus dem Suchgraben vor der Bastei zahlreiche keramische Überreste, Kanonenkugelstücke, 559

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