Nyelvtudományi Közlemények 73. kötet (1971)

Tanulmányok - Katz, Hartmut: Kleinigkeiten zur Phonologie des Ostjakischen 129

KISEBB KÖZLEMÉNYEK Kleinigkeiten zur Phonologie des Ostjakischen 1. Im Serkai-Ost jakischen sind [a] und [1] der Nebensilben kombina­torische Varianten, dergestalt, daß [1] nur vor [f] und [/] auftritt (STEINITZ, OVE I, 183), wo [a] nicht vorkommt.1 Da nun [1] an eine bestimmte Umgebung gebunden ist, [a] aber nicht, wird man beide unter "a" zusammenfassen und bekommt dann folgenden Nebensilbenvokalismus (die vereinzelten Fälle von o und u, STEINITZ, Chr. 38, nicht berücksichtigt):2 a e k d tense -f + — low + — — Dieser Vokalismus erlaubt eine einfache Beschreibung einer Reihe von „Aus­nahmen" in der Nominalflexion dieses Dialekts mit Hilfe folgender (Kontrak­tions-) Regel: SD ["-low : L 1 (i) SC: 1 2 -low 2 1 tense (zur Konvention vgl. CHOMSKY-HALLE, 360, 363). So schreibt STEINITZ z. B. über die Possessivflexion von ewd 'Mädchen' (Chr. 40), hier komme ein paradigmatischer Wechsel a ~ e in nichterster Silbe vor, wobei der Bindevokal des Suffixes (a) abfalle, und S. 55 braucht er dann für Fälle dieser Art einen eigenen Endungssatz ohne anlautenden Vokal, Setzt man jedoch (1) voraus, so ist sowohl für alle Konsonantenstämme als für alle Vokalstämme folgender einheitlicher Satz aufstellbar (Besitzgegenstand im Singular): , 1 Es gibt davon einige Ausnahmen: auf der einen Seite die Ordinalia (Mmot 'der zweite', aber xutmït 'der dritte' usw., Chr. 58), auf der anderen das verbale Intensiv­suffix -dttd- (Chr. 64, GANSCHOW, Verbalbildung, 61, 141), das man vielleicht auch syn­chron als -t -(- Í9 analysieren kann. — Zur Regel vgl. z. B. Chr. 139 xur9 'wach', aber xurïte, xurïje (dem). 2 Merkmale hier und im Folgenden nach CHOMSKY-HALLE, The Sound Pattern of English. 9 Nyelvtudományi Közlemények LXXIItyl-

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