Újabb Madách Imre-dokumentumok a Nógrád Megyei Levéltárból és az ország közgyűjteményeiből - Adatok, források és tanulmányok a Nógrád Megyei Levéltárból 18. (Salgótarján, 1993)
I. Madách Imrére közvetlenül vonatkozó dokumentumok (1823. január 21. – 1865. szeptember 16.) - 102. A pozsonyi Császári-Királyi Főtörvényszék közli a Gyürky Pál kontra Madách Imre, Majthényi Anna és Madách károly csereszerződéses per fellebbezésére hozott ítéletet (Pozsony, 1857. október 6.)
zu Recht erkannt: das appellirte Urtheil womit erkannt wurde, Kläger Paul v. Gyürky werde mit seinem mit Klage de präs: 20. April 1854 Z. 1116 gestellten, und in der Replik dahin ausgedehntem Begehren Geklagte seien schuldig, den zwischen Alexander v. Madach einerseits, und Stefan v. Gyürky andererseits am 18. April 1791 eingegangenen Perenaltauschvertrag einzuhalten, und demgemäß ihren Fabianfalvaer, aus 3/24 der Puszta Fabianfalva bestehenden Besitz an Kläger Paul v. Gyürky auszufolgen, und die Gerichtskosten zu ersetzen abgewiesen und schuldig erkannt, den Geklagten die auf 69 fl 2 kr CM gemäßigten Gerichtskosten binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu vergüten, und die von dem Urtheile obkommende Gebühr zu entrichten, werde bestätigt, und die Gerichtskosten 2 Instanz übergangen. Hievon wird das kk. Komitatsgericht unter Rückschluß der mit Bericht vom 15. September 1857 Z. 4134 vorgelegten Akten (27 St.) mit Ausnahme der Urtheilsabschrift und unter Anschluß der oberlandesgerichtlichen Entscheidungsgründe (2) zur Verständigung der Parteien in Kenntniß gesetzt. Preßburg 6. Oktober 1857. [olvashatatlan aláírás] Entscheidungsgründe zu dem Urtheile des kk. Oberlandesgerichtes Preßburg vom 6. Oktober 1857 Z.3464 in der Rechtssache des Paul v. Gyürky ca Anna Madach geb. Majthényi et Cons: peto Erfüllung eines Tauschvertrages. Das appellirte Urtheil war aus den erstrichterlichen Gründen umso mehr zu bestätigen, als der zwischen Alexander v. Madach und Stefan v. Gyürky am 18. April 1791 eingegangenen Perenaltausch und Kaufvertrag durch spätere Fakten als aufgelöst zu betrachten ist, indem die darauf bezügliche Obligation in den Händen des Geklagten sich befindet, und dieser Besitz der Obligation die rechtliche Vermuthung begründet, daß beide Parteien späterhin sich in dieser Sache beglichen haben, und von den Parteien über dasselbe Objekt, welches der Gegenstand des Vertrages vom Jahre 1791 war, im Jahre 1837 neuerlich paktirt wurde, was wohl nicht geschehen wäre, wenn zu dieser Zeit der Vertrag vom Jahre 1791 noch rechtswirkend bestanden hätte. Der Spruch bezüglich der Kosten 2. Instanz mußte übergangen werden, weil dieselben nicht liquidirt worden sind. Jachimowski Vom Preßburger k.k. Ober-Landesgericht An das k.k. Comitatsgericht in BGyarmath Ex offo Zahl: 8464 / = NML Nm. Cr. Kir. Tszék (kutßs) III. 199/1854. 23. fol., német eredeti, kiadatlan. 218