Újabb Madách Imre-dokumentumok a Nógrád Megyei Levéltárból és az ország közgyűjteményeiből - Adatok, források és tanulmányok a Nógrád Megyei Levéltárból 18. (Salgótarján, 1993)

I. Madách Imrére közvetlenül vonatkozó dokumentumok (1823. január 21. – 1865. szeptember 16.) - 79. A pozsonyi Császári-Királyi Főtörvényszék ítélete és annak indoklása a Hudobay örökösök – Madách Imre és örökösök közötti perben (Pozsony, 1855. augusztus 28.)

Rechtssache des Narciß Paczolay als Rechlsverwahrer der Johan Hudobay'schen Seitenlinie, durch den Advocaten Jakob Paczolay Klägers, wider die Wittwe des Enterich Madäcs geborene Anna Majthényi und ihre Söhne Enterich und Karl Madács unter Vcrtretlung des Advocaten Stefan Bende, Geklagten, wegen Rücklösung eines halben Hausgrundes zu Parócza, Neográder Komitats, über die Nichtigkeitsbeschwerde und damit verbundene Berufung des Geklagten Enterich Madäcs mit Verwerfung der Nichtigkeitsbeschwerde zu Recht erkannt: Das Unheil des einschreitenden k.k. Komitatsgerichtes zu B. Gyarmath, dto 25. April 1855 Z 11/854 womit der Geklagte Enterich Madács, der jüngere, verhalten worden ist, die seinem Vater Emerich Madács, dem älteren, im Jahre 1817. den 19tcn Mai durch die Erben des Ladislaus Egri und seiner Gattin Theresia Dubraviczky im Orte Parócza Neograder Komitat, verpfändete halbe Kurialansäßigkeit, welche Michael und Georg Valach dazumals bewohnten, und welche laut der in der Duplik angeführten Theilung von 14. Juli 1850. Emerich Madách der jüngere, übernommen hat, und unter den 17. Ansäßigkeiten zu Parócza gegenwärtig besitzt, samt ihren proportionirten Feld, Waldbcstandthcilen, gegen Erlag der Pfandsumme per 1030 fl W.W. dem Kläger Narciß Paczolay als bevollmächtigten Rechtsverwahrer der Hudobay'schen Linie binnen 14 Tagen bei sonstiger Execution auszufolgen, ferner die durch den Geklagten beanspruchten Meliorationen übergangen, und die Gerichtskosten gegenseitig aufgehoben worden sind, wird mit Hinweglassung der kurialitätsbezeichnung fraglichen Halbansäßigkeit und Aufhebung der Berufungskosten bestätiget. Hievon wird das k.k. Komitatsgericht unter Rückschluß der mit Bericht vom 30. Jänner 1. J. Z.2610 vorgelegten Akten ./. und Beifügung der Entscheidungsgründc 2/2 zur Verständigung der Parteien in Kenntniß gesetzt. Preßburg am 28. August 1855. In Abwesenheit des Herrn Oberlandes Gerichts Präsidenten Szászy mp. Urtheilsgründe zu dem obergerichtlichen Urtheile dto 28. August 1855. Z.4831 in der Rechtssache der Johann Hudoba'schcn Erben gegen die Madács'schen Erben. Die von Seite des Geklagten Emerich Madács eingebrachte Nullitätsbeschwerde mußte im Sinne des 339. paragrafus der CPO. verworfen werden, weil in der vorliegenden Streitsache keine solche Formverletzung oder Ausserachtlassung dar wesentlichen Vorschriften vorkömmt, durch welche die gründliche Beurlhcilung derselben unmöglich gemacht wäre. Was die Hauptsache selbst anbelangt: das Pfandauslösungsrecht, so wie die Quantität und Lokalität der in Frage stehenden halben Ansäßigkeit ist durch den Pfandbrief sub B., worin jedem einzelnen der Pfandgeber das Recht einberaumt worden ist, nach Ablauf der Pfandjahre den fraglichen ganzen Pfandbesitz zurückzulösen, ferner durch die Benennung der damahligcn Bewohner, genügend nachgewiesen, so wie auch die Pfandsumme mit 1030 fl. W.W. ganz deutlich angegeben; auch hat der Geklagte in diesen Beziehungen gegen das durch ihn berufenen erstrichterliche Urtheil, in seiner Berufungsausführung keine Gründe vorgebracht. Was die durch den Geklagten angefochtene Kurialitätsbezeichnung anbelangt; nachdem Kläger in seiner Klagschrift den fraglichen rückzulösenden Bcsitzthcil auf 164

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