Múzeumi műtárgyvédelem 16., 1987 (Központi Múzeumi Igazgatóság)
Iparművészeti tárgyak restaurálásáról - Pfeiffer Tibor: Alpakka berakású fa gyertyatartó restaurálása
PFEIFFER, Tibor Restaurierung eines Holzleuchters mit Alpakaeinlagen - Zusammenfassung Der Verfasser macht uns zuerst mit der Herstellungstechnik des Leuchters bekannt, welcher aus Eiche gefertigt wurde und mit in Palisanderfurnier eingelegtem Alpaka verziert ist, anschliessend berichtet er über dessen Restaurierung. Der Leim an den Klebestellen des aus Gliedern zusammengesetzten Fusses des Gegenstandes löste sich mit der Zeit, das Holzmaterial zog sich zusammen und hatte eine Lockerung des Furniers und der Metalleinlagen zur Folge. Die den Stiel spiralförmig verzierenden Metallstreifen deformierten sich, brachen ab und gingen grösstenteils verloren. Im Verlauf der Restaurierung bedeutete der vom Originalzustand abweichende Unfang des zusammengezogenen Stielkörpers ein Problem, auf dem das weniger beschädigte Furnier kaum, das in ursprünglicher Grösse gebliebene Metall gar keinen Platz hatte. Nach mehreren durchdachten Möglichkeiten entschied sich der Restaurator für eine Kompromisslösung; da sich die Masse des Grundkörpers schon stabilisiert und den klimatischen Verhältnissen angepasst hatten, wurde also das Inkrustationmass dementsprechend vekleinert. Sowohl aus dem Furnier als auch aus der Metalleinlage wurden kleinere Stücke herausgeschnitten, bis der gewünschte Umfang erreicht war. Die vom Gegenstand entfernten Metalleinlagen wurden nach Erweichen in einem dünnen Schwefelsäurebad gereinigt. Das erneute Ankleben erfolgte ebenso wie bei der Fixierung der Furniere mit Koletta. Die Ergänzung der sich den Stiel hinaufwindenden Metallranke war erst nach Rekonstruktion des ganzen Motivs möglich. Dazu stand das Pendant des Leuchters zur Verfügung, auf dem das Motiv spiegelverkert erhalten war. Das zu ersetzende Furnier wurde aus dem Original in Qualität uns Maserung gleichenden Material ausgewählt. Die Lücken zwischen den Metallteilen und dem Furnier wurden mit Siegelwachs ausgefüllt, was auch beim Original der Fall gewesen war. Die zur Aufnahme der Kerzen dienenden, sehr schlecht erhaltenen Kelche konnten aus Gründen der Kristallstruktur nicht gelötet werden, sie wurden durch Metallpressen 205