Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 27. (1974)

HEISS, Gernot: Die ungarischen, böhmischen und österreichischen Besitzungen der Königin Maria (1505–1568) und ihre Verwaltung

DIE UNGARISCHEN, BÖHMISCHEN UND ÖSTER­REICHISCHEN BESITZUNGEN DER KÖNIGIN MARIA (1505—1558) UND IHRE VERWALTUNG Von Ger not Heiß Erster Teil: Überblick 1521—1548 *) I. Wirtschaftliche Interessen und Politik der Königin in Ungarn und Böhmen 1521 bis 1531 (S. 61). — II. Die Verwaltung der ungarischen und österreichi­schen Güter Marias und die Auseinandersetzung in finanziellen Angelegenheiten zwischen ihr und Ferdinand 1531 bis 1548 (S. 71): Der Plan, die Besitzungen der Königin zu neutralisieren (S. 73); das ungarische Leibgedinge der Königin in den Verhandlungen Ferdinands mit Zápolya (S. 74); Marias Anspruch auf eine Mitgift von 200.000 Kronen aus dem Testament des Vaters (S. 78); der Prozeß der Königin gegen Bernhard Beheim (S. 83); das Abkommen zwischen Maria und Ferdinand in Gent 1540 (S. 90); der Ausgleich zwischen Maria und Ferdinand in Augsburg 1548 und die Übergabe der österreichischen und unga­rischen Güter der Königin an die Beamten Ferdinands (S. 96). I In der Politik des Hauses Habsburg kam Maria, der Schwester Karls V. und Ferdinands I., eine wichtige Rolle zu x). Das keinesfalls nur, weil die *) Diese Arbeit basiert auf meiner ungedruckten phil. Dissertation Königin Maria von Ungarn und Böhmen (1505—1558). Ihr Leben und ihre wirtschaftli­chen Interessen in Österreich, Ungarn und Böhmen (Wien 1971). Ein zweiter Teil, in dem die Geschichte der ungarischen, böhmischen und öster­reichischen Besitzungen der Königin Maria im einzelnen behandelt wird, er­scheint in MÖStA 29 und umfaßt folgende Abschnitte: Die Kremnitzer Kammer und die Altsohler Gespanschaft mit der Herrschaft über die „sieben Bergstädte“. Munkács; die Besitzungen im Komitat Bereg. Die Besitzungen im Komitat Máramaros. Diósgyőr; die Besitzungen im Komitat Borsod. Das Dreißigstzollamt von Preßburg und seine Filialen. Ungarisch-Altenburg. Bruck a. d. Leitha. Der Zehent des Raaber Bistums von Ödenburg, Güns und den Gütern der Weiß- briach; Körmend. Die Besitzungen in Kroatien und Slavonien. Die Besitzun­gen in den Ländern der böhmischen Krone. — Einige Ergänzungen zu dieser Arbeit bringt mein Aufsatz Politik und Ratgeber der Königin Maria von Un­garn in den Jahren 1521—1531 in MIÖG 82 (1974) 119—180. — Für die Unterstüt­zung meiner Arbeit möchte ich meinem akademischen Lehrer, Herrn Univ.- Prof. Dr. Erich Zöllner, Herrn Univ.-Prof. Dr. Herwig Wolfram, sowie Herrn Dr. Gerhard Rill vom Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien danken. i) Es gibt mehrere Biographien Marias von sehr unterschiedlicher Qualität. Die umfangreichste Materialsammlung bringt Tivadar O r t v a y Mária II.

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