Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 26. (1973)

NECK, Rudolf: Sammelreferat. Zeitgeschichte

482 Literaturberichte merkungsapparat versehene Publikation, die neben einem guten Index auch Abbildungen (Porträts und Briefproben) enthält, stellt eine bemer­kenswerte Bereicherung unserer Kenntnis der Stimmung vor und nach der Schlacht am Weißen Berg dar, zumal sie aus Quellen stammt, die bis jetzt kaum jemals herangezogen wurden. Hanns Leo Mikoletzky (Wien) Linzer Regesten. Hg. von den städtischen Sammlungen Linz. Schriftleitung: Hanns Kreczi. Linz: Quellen zur Geschichte der Stadt Linz (1400—1650) aus tschechoslowakischen Editionen. Bearb. von Zdenék äimecek und Emil Puffer. 1971. Ein­leitung (10 nichtpaginierte Seiten), XXIV, 264 S. (Reihe A, 3). Linzer Regesten aus der „Alten Registratur“ im oberösterreichischen Lan­desarchiv. Bearb. von Hertha Schober-Awecker. Band 42. 1964. 202 S. (Reihe B II A, 42). Linzer Regesten aus dem Stiftsarchiv Wilhering. Bearb. von Heide Dienst, Siegfried Haider, Wolfgang H i 1 g e r, Rudolf Kropf, Horst Nowak, Ingrid Schuster, Franz Trefflinger, Barbara T r i n k s, Liselotte Westmüller, Günter Wurglits. Band 1. 1965. XII, 212 S.; Band 2. 1965. 228 S. (Reihe B VIII, 1—2). Linzer Regesten aus den Karmelitenarchiven in Wien und Linz und aus der Hauschronik des Linzer Elisabethinenklosters. Bearb. von Rudolf Ar d eit, Band 1. 1964. 8 und 226 S.; Band 2. 1966. 205 S. (Reihe E 1 h, i). Linzer Regesten aus der Hauschronik des Klosters der Barmherzigen Brüder in Linz. Bearb. von Rudolf A r d e 11. Register zu E 1 h, i, k. 1966. 276 S. (Reihe E 1, k). Die Bibliothek des Linzer Kapuzinerklosters St. Matthias. Der handschrift­liche Katalog von 1731. Unter Mitwirkung von Johann V o g 1 s a m hg. von Herbert Paulhart. Teil 1. 1971. XII S. und Originalpaginierung; Teil 2. 1968. Originalpaginierung (Reihe Kataloge 1, 2). Wie aus den Erscheinungsjahren der vorstehend angeführten Titel er­sehen werden kann, hat die Redaktion des monumentalen Linzer Quellen­werkes mit der Auslieferung dieser Serie so lange zugewartet, bis wieder eine stattliche Zahl von Bänden vorgelegt werden konnte. Für die Ver­langsamung der Editionstätigkeit im Vergleich zu früheren Jahren wird vor allem die Schwierigkeit angeführt, geeignete Mitarbeiter zu finden. Es kann jedoch nicht übersehen werden, daß weitere Gründe darin zu finden sind, daß das leichter zugängliche und einfacher zu bearbeitende Material in den schon erschienenen Bänden erfaßt ist, sodaß für die Fort­setzung der Reihe die Überwindung nicht einfach zu lösender organisato­rischer und technischer Probleme Voraussetzung sein wird. Umso mehr ist es zu begrüßen, daß die Versicherung abgegeben wird, das Werk auch in Zukunft bis zu einem vertretbaren Abschluß fortzusetzen. Reihe A, 3: Aus im Quellenverzeichnis (S. I—XXIV) titelmäßig zusammengestell­ten Editionen, die seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts auf dem Gebiete der CSSR bzw. in tschechischer Sprache in Wien erschienen sind, konn­ten 722 Regesten erarbeitet werden. In einem Anhang (S. 183—213) wer­den neunzehn Schriftstücke in vollem Wortlaut gebracht, von denen sich drei auf den Zug des passauischen Kriegsvolks (1611) und die übrigen auf

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