Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 5. (1952)

HAUPTMANN, Ferdinand: Österreich-Ungarns Werben um Serbien 1878–1881

Österreich-Ungarns Werben um Serbien 1878—1881 223 15) Additional-Acte zum Vertrag von 1862, Punkt 2: „On n’entend rien chan­ger au statu quo actuellement existant dans les Principautés de Moldavie, de Valachie et de Serbie, relativement aux droits d’importation et d’exportation“ (Neumann-Plason: Recueil des Traités et conventions conclues par l’Autriche avec les puissances étrangéres depuis 1763 jusqu’ä nos jours. Bd. III. Wien 1877. S. 201 ff.). 10) Jovanovic: Milan II. S. 16. 17) Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses. VIII. Session, Sit­zung vom 24. III. 1879. 18) Singer: Verträge S. 36 ff. 19) R i s t i c, a. a. O., S. 245 f. 20) Singer: Verträge S. 37. 21) Der Vorwurf, daß unnütze Handelsverträge abgeschlossen, wichtige aber vernachlässigt wurden, bildete später einen der Hauptangriffspunkte der serbi­schen Opposition — Herbert an Haymerle. Belgrad, den 21. XII. 1879 (Serbien 1879). 22) Herbert an Haymerle. Belgrad, den 16. XII. 1879 (HP 1879). 23) Herbert an Haymerle. Belgrad, den 10. XII. 1879; Haymerle an die bei­den Handelsminister und an den Botschafter in London, Grafen Károlyi. Wien, den 19. XII. 1879 (HP 1879). 24) Auszug aus einem Schreiben des Legations-Sekretärs Pinter an Baron Herbert. Nisch, den 4. II. 1880 (beigelegt zu dem Berichte Herberts an Haymerle. Belgrad, den 9. II. 1880 — HP 1880). 2ä) 7. II. 1880. 26) Art. II und VIII des serbisch-englischen Handelsvertrages (Staatsarchiv Bd. XXXVII, Nr. 7158). 27) Singer: Verträge S. 39. 28) Zirkular, abgedruckt bei Singer: Verträge S. 39 f. 29) Herbert an Ristic. Belgrad, den 16. VI. 1880 (Staatsarchiv Bd. XXXVII, Nr. 7172); Singer: Verträge S. 42. Derselbe ist im Unrecht, wenn er a. a. O. das Zirkularschreiben folgendermaßen auslegt: „Man war also glücklich dahin gelangt, das Meistbegünstigungsrecht für einen 8—10% Zollsatz ad valorem in Anspruch zu nehmen und präjudizierte dem Vertragsrechte, einen bevorzugten Zollsatz von 3% zu verlangen.“ Die Tatsache eben, daß Chlumecky die Zölle aus dem englischen Vertrage für Österreich beanspruchte, reißt den Vertrag von 1862 wieder aus der Vergessenheit, denn sonst hätte sich Österreich auf keine Meistbegünstigung berufen können. Theoretisch hatte Chlumecky damit auch das Recht auf 3% ige Zölle durchaus nicht aufgegeben, praktisch aber rech­nete Österreich allerdings schon lange nicht damit, diesen niederen Zollsatz bei einem Vertragsschluß mit Serbien aufrechtzuerhalten. 30) Die österreichisch-deutschen Handelsverträge wurden abgeschlossen: am 16. XII. 1878, 31. XII. 1879, 11. IV. 1880, 25. V. 1881. 31) Herbert an Haymerle. Wien, den 28. IV. 1880 (Serbien 1880). 32) Herbert an Haymerle. Belgrad, den 16. XII. 1879 (HP. 1879). 33) Ristic an Herbert. Belgrad, den 2./14. VII. 1880 (Staatsarchiv Bd. XXXVII Nr. 7173); dazu cf. die Darstellung bei Zivanovic, a. a. O., II, S. 101 ff., welcher den serbischen Standpunkt wiedergibt. 34) Staatsarchiv a. a. O., Nr. 7175. 35) Haymerle kommentiert diesen serbischen Schritt folgendermaßen: „Der­selbe (provisorischer Meistbegünstigungsvertrag) bringt lediglich die wechsel­seitige Zusicherung der Behandlung nach der Meistbegünstigung zum Ausdruck, und würde, indem er uns dies als Konzession zugestehen will, was wir als bereits erworbenes Recht betrachten, für uns den Verzicht auf die aus dem

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