Domanovszky Sándor: József nádor iratai III. 1807-1809. (Budapest, 1935)

Az 1809 évi utáni napló

nehmen, welche nicht in Aerarial-Verpflegung übernommen worden. Wegen letzterem fragen sie sich an und bitten um eine Weisung, da sie hören, daß alle Volons in Aerarial-Verpflegung stehen werden; mit dieser Anfrage an den Hofkriegsrath und das Hung[arische] Gen[eral]-Commando angewiesen .Markus meldet, daß fast alle Truppen Vieh in natura gefaßt auf ihren Marsch, bittet wegen die Kranken zu veranlassen, daß sie im Durch­marsche von denen Jurisdictionen aufgenommen und gepflegt werden gegen Ersatz der Kosten. Circulare an die betreffenden C[omi]tater, worinn sie aufgefodert werden, für ihre durch­ziehende und zurückbleibende Brüder zu sorgen, selbe ihrer vorzüglichen] Fürsorge empfohlen und der Ersatz der Kosten zugesichert wird. Ekstein mit Nerven-Fieber bedroht, befindet sich aber besser. Lieut[enant] Cseke wird couriren. Petrich unterlegt Marschpläne für die bey Bartfeld befindlichen] Trup­pen. Werden genehmiget an Haddick und Vay gegeben, mit der Bemerkung wegen Kranken und Empfehlung der Sorgfalt für die Mannschaft auf dem Marsch. In Befehl wird der Abmarsch der 2 Theisser Districte und das baldige Nachfolgen der Donauer erwähnt. Das von Skerlecz imComorner Lager gesammelte Geld wird an invalid gewordene Mannschaft und an Wittwen, deren Männer vor dem Feind geblieben, vertheilt. 1 Tabellen zu In­struction für die Dissolvirung werden verfertiget und dem Bekkers sammt Instruction communicirt. 2 Allerhöchtes Handbillet theilet mit die Ausarbeitung, auf welche Art Seine M[ajestät] die Hungfarische] Garde aufzu­stellen gedenken, worüber S[eine] M[ajestät] das Gutachten und Bemerkungen des Gr. Erdödy begehret. S[eine] M[ajestät] be­antworten ferners meine Anfragen, daß die C[omi]tate zu ver­mögt werden sollen [sie !] einen Fond für eine nach obigem An­trage zu regulirende Garde zusammenzuschiessen, daß die Sache so einzuleiten seye, daß die C[omi]tate das Gantze als einen eigenen Gedanken vortragen, eben so sollen sich die Behörden bittli[ch] an den Kaiser verwenden, damit er zu leichterer Erreichung des Zweckes, den jetzigen Gardefond dazu geben möge, ich soll darnach solbald als mögl[ich] das Zweckmässige veranlassen. 3 VorzüglichePuncten des Projects. Der jetzige Garde­"fond ist nicht hinreichend, um selbe nach dem jetzigen Fuße zu errichten, der um 39 Garden zu erhalten jetzt aufgelösste Fond 130.000 fl. reicht nicht hin, um die Wiedererrichtungs-Kosten zu bestreiten. Von denen Ständen scheint sich keine Hülfe zu diesem Zwecke zu erwarten seyn, ohne dieser Hülfe kann der Gardefond 1 Militkanzl. 1809. fasc. 8., 2. 2352. es 49. 2354. sz. 2 Militkanzl. 1809. fasc. 8., 49. 2341. sz. 3 Militkanzl. 1809. fasc. 8., 52. 2380. sz.

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