Domanovszky Sándor: József nádor iratai II. 1805-1807. (Budapest, 1929)

1807

114, 1807 május 3. Buda. József nádor fölterjesztése a magyarországi gabonakivitel felszabadítása érdekében. Ered. tiszt.: N. titk. lt. Praesid. 1807. 4. sz., fogaim, u. o. Praesid. 1807. 3. sz. Már az országgyűlési követi utasításokból kitűnt, hogy az ország­gyűlés szóvá fogja tenni a gazdasági sérelmeket. A nádor tehát a hozzá a hatóságok részéről beérkezett kedvező termésjelentések alapján szerkesz­tette alábbi fölterjesztését. (V. ö. még Iratok I. 85. és 223. és II. 2. sz.) Allerunterthänigste Note ! Gleichförmige, von allen Behörden und Gegenden des Landes einlaufende Berichte wiesen aus, daß nicht nur inner selbem annoch erhebl[iche] Yorräthevon Früchten vorhanden, sondern auch daß die Marktpreise der letzteren wegen den Mangel an Nachfrage, an Concurrenz der Käufer sowohl, als auch wegen der äusserst günstigen Aussicht zur künftigen Aerndte, dergestalt herabsinken, daß bei der jetzigen Theuerung aller übrigen Artikel, dieselbe gegenwärtig unter jenem Puncte stehen, welcher die Industrie beleben, die Mühe des fleissigeren Landmannes lohnen könnte. Da es nun (besonders bei dem jetzigen Mangel an klingender Müntze) für den Staat von äusserster Wichtigkeit ist, all jene Zuflüsse zu vermehren und zu erweitern, wodurch für jenen Theil seiner Naturerzeugniße, welche den innern Bedarf übersteiget, fremdes Geld in das Land gelangen kann, da ferners auch der ohnehin passive Handel der Monarchie alle nur mögliche] Unter­stützung fodert, damit er activ werden könne, so glaube ich keinen Mißgriff zu thun, wenn ich mir die freiheit nehme, Euer Majestät allerunterhänigst zu bitten, die freie Ausfuhr aller Gattungen Körner aus Hungarn gnädigst gestatten zu wollen. Nur durch Ergreifung dieser Maaßregel, noch mehr aber wenn Euer Majestät späterhin gewiße feste? unabänderliche Grundsätzte, nach denen sich in Betreff der Hemmung der Früchtenausfuhr zu benehmen sei, zu bestimmen geruheten, kann die ohnehin bishero sehr schwankende Industrie Hungarns belebt, und all jene Folgen ver­hütet werden, welche bei Ungewißheit eines gleichen Absatzes so oft Theuerung und Mangel in einigen Theilen des Landes nach sich zogen. Ich unterziehe es schließlichen der allerhöchsten Beurtheilung, in wie weit in Rücksicht der servischen Unruhen die freie Aus­fuhr der Früchten in die Türkei einigen und welchen Beschrän­kungen unterliegen solle, und bitte Euer Majestät gehorsamst, die Bewilligung der freien Früehtenausfuhr zu Gewinnung der Zeit mittelst der hier befindlichen] Abtheilug der hung. Hofkanzlei

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