Mittheilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs 10. (Neue Folge, 1898)

Hauptmann Veltzé: Der schriftliche Nachlass des Feldmarschalls und General-Lieutenants Raimund Fürsten Montecuccoli - III. Miscellen

und Generallieutenants Raimund Fürsten Jlontecnccoli. 249 Sohn und Recommandationsschreibcn der Königin Christine von Schweden, der Churfürsten von Brandenburg, Maynz etc. *) Man gewinnt, wie man sieht, aus diesen scheinbar flüchtig hingeworfenen Aufzeichnungen sehr werthvolles biographisches Material. Endlich sind aus Montecuccoli’s Nachlasse noch einige poetische Versuche, sowie Sonette Anderer zu erwähnen.1 2) Sie ergänzen die Vielseitigkeit dieses Mannes und geben dem Bilde seines Wirkens einen harmonischen Abschluss, ohne jedoch, wenigstens vom Standpuncte der bisherigen Betrachtung, viel Aufmerksamkeit beanspruchen zu können; die Abfassungszeit fallt begreiflicherweise in die erste Zeit seiner schriftstellerischen Wirksamkeit, Mitte der Vierziger- bis Anfang der Fünfziger- Jahre. Angeregt wurde er hiezu hauptsächlich durch seine Bewunderung für den Erzherzog Leopold Wilhelm, dem er einige Sonette widmet; das Uebrige sind nur Bruchstücke. Auch von einer Ode Bernardo Bianchi’s „Zur Geburt des Prinzen von Spanien und Indien“ ist eine Handschrift erhalten.3) 1) Dieser Recommandationen wird auch in dem kaiserlichen Rescripte hei Verleihung des Reichsfürstenstandes an seinen Sohn ausdrücklich gedacht; siehe hier 11/27. Anm. 1. 2) Kr. A., Mém. XXVIII. 296. Siehe auch Campori, Anhang, sowie hier IV. (1644-45.) 3) Nach einer Bemerkung auf derselben, gedruckt zu Macerata. 2. Febr. 1658

Next

/
Oldalképek
Tartalom