Mittheilungen des k.k. Kriegs-Archivs (1882)

Originalbriefe König Friedrich's II. im Kriegs-Archive zu Wien (1759 bis 1760)

Originalbriefe König Friedrich’s II. ira Kriegs-Archive zu Wien. 51 ce moment, car il faut Yoir ou L’Enemy emploira sa force principale pour my oposér, et selon Mes dernieres nouveles sa grande armee se rassamblera a Königratz et peutetre quils Voudrons debutér par le Siege de Glatz, d’ail- leurs je sai qu’un corps s’assamble a Gabel quils veullent envoyer droit a berlin si perssonne ne si oposse, mon frere aura 18.000 autr. avec les cercles viss avis de luy, et dobna aura bessoin de secours pour agir contre Les Russes et Suedois en merne tems, de sorté que Mon ambaras est plus grand que le Votre et quil ne faut pas que je fasse d’autre disposition que la presente avans que de Yoir plus Clair et j’en aurai le tems L’enemy ne sauroit entrer en Campagne avans la fin d’avril et cela fait un grand Mois pendant Le quel je pourai prandre mes arangemens. Rohnstock, den 24- Marty 1759. Federic. Nr. 46. An den General von der Infanterie von Fouqué. Mein lieber General von der Infanterie von Fouqué! Die weilen dem Quadt’schen Garnison Regiment zu Glatz zu Meinem Missfallen noch viele Leuthe an den gehörig completen stände fehlen; So befehle Ich hiedurch dass Ihr sogleich und gantz sehr geschwinde die Anstalten machen sollet, damit gedachtes Quadt’sche Garnison Regiment, ohne den geringsten Anstandt, aus den Canton Eures Regiments im Glat.zischen gleich completiret werden müsse. Ich bin Euer wohl affectionirter König. (Autographe.) *) Je Vois beaucoup de mouvemens chéz L’Enemy mais j’atans quel mouvements ils feront quand il aprenderont la position actuelle que j’ai prisse, il seront obligé de Se Declarer davantage et allors je pourai prendre des plus justes Messures. Rohnstock, den 26. Marty 1759. Federic. in diesem Augenblick, denn man muss sehen, wo der Feind seine Hauptmacht ver­wendet, damit Ich mich entgegenstelle. Nach Meinen letzten Nachrichten wird sich dessen grosse Armee bei Königgrätz versammeln und vielleicht wollen sie mit der Belagerung von Glatz beginnen. Übrigens weiss Ich, dass sich bei Gabel ein Corps sammelt, welches sie, wenn es Niemand verwehrt, gerade nach Berlin senden möchten. Mein Bruder wird 18.000 Österreicher und Reichstruppen sich gegenüber haben und Dohna wird der Unterstützung bedürfen, um gleichzeitig gegen die Russen und Schweden auftreten zu können. Es ist also Meine Verlegenheit grösser als die Eurige und ich kann, bevor ich nicht klar sehe, keine andere Disposition als die gegen­wärtige treffen. Hiezu werde ich aber Zeit haben, denn der Feind kann vor Ende April den Feldzug nicht eröffnen und dies gibt einen vollen Monat, während dessen Ich Meine, Anordnungen werde treffen können. Friedrich. ') Ich sehe viele Bewegungen bei dem Feinde, aber Ich warte, welche Be­wegungen sie machen werden, sobald sie von Meiner gegenwärtigen Stellung, welche Ich genommen habe, in Kenntniss sein werden. Sie werden mehr sich zu zeigen ge- nöthigt sein und Ich werde sodann richtigere Massregeln treffen können. Friedrich. 4*

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