Militär-Oekonomie-System der kaiserlichen königlichen österreichischen Armee 4. (Wien, 1820)

Von der Uniformirung der Generalität, Stabs- und Ober-Officiere. §. 4?72‘ Die Halsbinde ist wie bey der Infanterie. Die Handschuhe sind von gelbem Leder. $• 4778. Der Gürtel ist von feinem kaisergelben Kamehlhaare oder Seide, mit 3 massiv gol­denen, mit schwarzer Seide ausgenähten Knöpfen versehen, und mit einer aus Gold und schwarzer Seide am Ende der Bindschnur angebrachten Quaste geziert. Ohne Gürtel soll der Dollman nie getragen werden, und wenn die Mannschaft in Dollmanen Parade mit unge­bundenem Gürtel ohne umgehangten Pelz ausrückt, so soll der Officier ebenfalls so in Rei­he und Glied erscheinen. §. 4774. Die Csismen sind nach ungarischer Art ausgeschnitten, und mit schwarzen, bey den Stabs - Officieren mit goldenen oder silbernen Schnüren (Coritos) eingefaßt, welche vorn in der Mitte ein Büschchen bilden, und sonst keine Quaste haben dürfen. Die angeschlagenen Spornen sind von Stahl. §. 4775­Die Säbeltaschen sind mit rothem Tuche von außen überzogen, in dessen Mitte der allerhöchste Nahmenszug sammtKrone in einerHöhe von io'/3 Zoll uno in einer Breite von 5% Zoll angebracht lft. Diesen umgibt in einer Entfernung von 2 Zoll eine Einfassung von vermischter Gold - und Silberstickerey. Die Säbeltaschen der Stabs-Officwre unterscheiden sich durch die angebrachte Stickerey der Armatur. 4776. Der Sabel ist, wie der im dritten Abschnitte bey der Adjustirung §. 4969 beschrie­bene Sabel des Gemeinen, nur sind das Gefäß und die Schelde gut poliert. Das Port- cl’épée ist, wie (§. 4766) bey der deutschen Cavallerie. §. 4777. Das S a b elg e h e n k ist von rothem Leder. Das der Stabs-Offieiere ist gestickt, jene der Officiere bloß an der Einfassung durchgenahet. §. 4778‘ Die Patron tasche sammt den Riemen ist von schwarz lackiertem Leder, mit vergol­detem Messingbleche eingefaßt, eine bey allen Regimentern gleiche Zierde. Der Officier trägt sie in Reihe und Glied und in sonstigen Diensten als ein Zeichen seines Dienstes. §. 4779' Der Mantel ist von weißem Tuche, und eben so, wie der der Gemeinen, über die Brust hinlänglich erweitert und mir einem Kragen wie (§. 4760) bey der deutschen Cavallerie. §, 4760. Die Ech abraq ue ist nach (§. 4764) der deutschen Eavallerie, auch mit dem Unter­schiede zwischen Stabs-und Ober-Officieren gleich, nur sind die rückwärtigen Ecken länger, und laufen gespitzt zu. Auch die allerhöchsten Nahmensbuchstaben sind verhaltnißmaßig größer. Die Campagne-Satteldecke ist ohne Nahmensbuchstaben, und bloß mit der schmalen Officiers- Borte auch für Stabs-Officiere eingefaßt, deren Satteldecken nur noch mit einer schmalen Borte geziert sind. §. 4?8i. Die Pferde r üstun g ist durchaus, wie jene des Gemeinen, nur sind das Haupt­gestell und das Vorderzeug mit einigen vergoldeten Buckeln geziert. Das Riemenzeug muß von gutem schwarzen Blankleder, die.Pistolenhalfrer unten mit Messing beschlagen, auch mit kleinen Caitvuchen versehen seyn. öl Halsbinde und Handschuhe. Hkth.am 17. Map s> 1. E ,483. Gürtel. Hkth.am -7. Mayöli. e 1483. <$ (Ismen und Spvraen. Hkth am 17. May Sl l.L >4Z3. Säbeltaschen. Hkth.am >7. May 81,.E i483. Säbel und Port- d’épée. Hkth.am 17. MaySu.E ,433. Säbelgehenk. Hkth.am 17. May Si >.E .483. Patrsntasche. Hkth.am 17.May6.1. e >483. Mantel. v Hkth.am 17. May 6,1. Er48S. Echabraque. Hkth.am >7. May 9.1. E 1433. Pferderüstunz. Hkth.am-7-Map 8. i.E >483.

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