Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1866 (Wien, 1866)

Anhang

812 Stiftungen. Die Ausführung dieser Stiftung steht dem Peterwardeiner Grenz-Regimente im Einvernehmen mit der griechisch-orientalischen Gemeinde Neu-Slankamen zu, wäh­rend das Landes-General-Commando zu Temesvár deren genauen Vollzug überwacht, und das Kriegs-Ministerium die Obsorge für die ungeschmälerte Erhaltung des Stif- tungs-Capitals, als eines unangreifbaren Fondes, übernommen hat. (Abth. 16, Nr. 3316, vom 4. September 1860.) 58. Des Titular-Majors Peter Bassarie v. Ivoss, zur Wirthschafts- hebung seines zu Barlete im Kaiser Franz Joseph Liccaner Grenz-Regimente befindlichen Stammhauses. Das Stiftungs-Capital besteht in einer opercentigen Metallique-Obligation pr. 2000 fl. C. M., deren jährliche Interessen dem betreffenden Grenz-Haus- vater zu dem erwähnten Zwecke von dem bezeichneten Regimente gegen Er­haltung eines talentirten Knaben in einer deutschen Schule behändigt werden. (Abth. 10, Nr. 3239, vom 28. September 1861.) 3* Des Buchhändlers Philipp Bauer, für Militär-Krankenwärter. Das Stiftungs-Capital besteht in einer 4percentigen Staats-Schuldver­schreibung pr. 261 (I., deren Interessen alljährlich zu gleichen Theilen an je Einen Krankenwärter vom Stande der in Wien bestehenden Garnisons- Spitäler Nr. 1 und Nr. 2 zu vertheilen sind. Das Verleihungsrecht steht dem Commandanten der Wiener Garnisons-Spitäler Nr. 1 und 2 zu. Mit der Verwaltung der Stiftung ist das Wiener Garnisons-Spital Nr. 1 betraut. (Abth. 18, Nr. 294, vom 9. April 1837.) *1. Des Garnisons-Caplans Johann Bednarovics, zu Verona, aus Anlass des für die ganze Monarchie erfreulichen Ereignisses der glück­lichen Entbindung Ihrer Majestät der Kaiserin, zur Anschaffung von morali­schen Büchern für das Garnisons-Spital zu Verona, sowie zur Anschaffung von Prämien für die Militär-Kinder-Elementar-Schule zu Verona. Das Stiftungs-Capital besteht in 8 Stück Spercentigen National-Anlehens- Obligationen ä 100 fl., zusammen 800 fl. C. M. (Abth. 6, Nr. 3397, vom 21. April 1839.) 5« Des am 21. August 1855 verstorbenen k. k. Feldmarschall-Lieute­nants und Regiments-Inhabers Friedrich Freiherrn v. Bianchi, zum Ankäufe militärischer Bücher und Karten zum Gebrauche für das Officiers- Corps des Infanterie-Regiments Nr. 55. Das Stiftungs-Capital besteht in zwei 5pereentigen Metalliques-Obli- gationen ä 1000 fl., zusammen 2000 fl. C. M. Die Verwendung der Interessen zu obigem Zwecke steht dem jeweiligen Com­mandanten des Infanterie-Regiments Nr. 33 zu. (Section 111, Abth. 4, Nr. 9627-2, vom 25. Juli 1836.) 6. Des pensionirten Oberlieutenants Friedrich Binder. 1. Für zwei junge, befähigte Leute sächsischer Nation, welche als Ca- deten in die k. k. Armee sich assentiren lassen und unbemittelt sind. Das Stiftungs-Capital besteht in der 5percentigen Verlosungs-Obliga­tion Nr. 28.106 pr. 3320 fl. C. M., dann in einer National-Anlehens-Obliga- tion von lOOfl.C. M. und 220 fl. Oesterr. Währung. Die Stiftungs-Interessen sind auf die Zulagen für beide Cadeten zu gleichen Theilen zu verwenden. Das Verleihungsrecht steht dem k. k. Landes-General-Commando für Sieben­bürgen zu. 2. Für den zeitweise im Range ältesten Corporal der 11. Compagnie des k. k. Infanterie-Regiments Nr. 9, nachdem der Stifter mit dieser Compagnie zuerst im Feuer vor dem Feinde gestanden ist.

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