Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1865 (Wien, 1865)
Anhang
830 Stiftungen. Anzahl der Plätze in den Cadeten-InErziehung^stituten und liäusern und Akademien Schul-Comp. 68 102 3§» Die Hauptmann-Auditor SIoftmann’sche . . Für arme Kinder aus Pesth. • 1 Das Vorschlagsrecht hat der Pesther Stadt- Magistrat; das Besetzungsrecht das Kriegs- Ministerium. 39. Die Ingenieur-Stiftung.................................. Für Söhne von k. k. Genie-Officieren. Das Verleihungsrecht hat der jeweilige Gene- ral-Genie-Inspector. Wegen unzureichenden Capitals sind dermal nur 3 Plätze besetzt. 30« Des Veszprimer Domherrn und Grosspropsten 4 Johann v. Méí-y................................................... Für Jünglinge aus der Stamm-Familie Kéry. Die als Officiere austretenden Zöglinge beziehen noch durch fünf Jahre die vollen Interessen des Capitals, und es tritt erst nach Ablauf dieser Frist die Wiederbesetzung des Stiftungsplatzes ein. Das Verleihungsrecht hat das Kriegs-Ministerium auszuüben. Wegen unzureichendem Capital dermal unbesetzt. 1 31* Die Feldzeugmeister Franz Graf Ksnskjp’sche Für Söhne von Officieren, welche in der Neu1 stiidter Akademie erzogen worden, und als Officiere ausgetreten sind, mit ausschliesslicher Widmung für die Cadeten-Institute und die Neustädter Akademie. Die Verleihung findet mittelst Verlosung in der Neustädter Akademie Statt. Gebildet aus dem Reste des zur Ausführung des Kinsky’schen Denkmals, und durch freiwillige Beiträge von ehemaligen Neustädter Zöglingen zusammengebrachten Capitals. 33* Die Graf Octavian Minsky’sche ..................... F ür Abkömmlinge der gräflich Kinsky’schen Familie, welche den Namen Ivinsky führen. 1 Der Stiftling hat aus dem Cadeten-Institute ausschliesslich in die Neustädter Akademie überzutreten. Das Verleihungsrecht übtder jeweilige Besitzer des Chlumetzer Fideicommisses aus. Gestiftet zum Andenken an den Gross-Onkel des Stifters, den k. k. Feldzeugmeister und Director der Neustädter Akademie Graf Franz Kinsky, im Jahre 1856. 75 i 103