Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1864 (Wien, 1864)
Anhang
Stiftungen. 829 Anzahl der Plätze in den Cadeten -Instituten und Akademien Erziekuugs- Iiäu8ern und Schul-Comp. 68 102 ISS* Oie Hauptmann-Auditor Hoffmann’sche . . Für arme Kinder aus Pesth. Das Vorschlagsrecht hat der Pesther Stadt- Magistrat; das Besetzungsrecht das Kriegs- Ministerium. 1 *9. Die Ingenieur-Stiftung .................................. F ür Söhne von k. k. Genie-Officieren. Das Verleihungsrecht hat der jeweilige Gene- ral-Genie-Inspector. Wegen unzureichenden Capitals sind dermal nur 3 Plätze besetzt. 4 30* Des Veszprimer Domherrn und Grosspropsten Johann v. Kéry................................................... Für Jünglinge aus der Stamm-Familie Kéry. Die als Officiere austretenden Zöglinge beziehen noch durch fünf Jahre die vollen Interessen des Capitals, und es tritt erst nach Ablauf dieser Frist die Wiederbesetzung des Stiftungsplatzes ein. Das Verleihungsrecht hat das Kriegs-Ministerium auszuüben. Wegen unzureichendem Capital dermal unbesetzt. 1 31* Die Feldzeugmeister Franz Graf Kinsky’sche Für Söhne von Officieren, welche in der Neustädter Akademie erzogen worden, und als Offi- ciere ausgetreten sind, mit ausschliesslicher Widmung für die Cadeten-Institute und die Neustädter Akademie. Die Verleihung findet mittelst Verlosung in der Neustädter Akademie Statt. Gebildet aus dem Reste des zur Ausführung des Kinsky’schen Denkmals, und durch freiwillige Beiträge von ehemaligen Neustädter Zöglingen zusammengebrachten Capitals. 1 3S* Die Graf Octavian Kinsky’sche ..................... F ür Abkömmlinge der gräflich Kinsky’schen Familie, welche den Namen Kinsky führen. Der Stiftling hat aus dem Cadeten-Institute ausschliesslich in die Neustädter Akademie überzutreten. Das Verleihungsrecht übt der jeweilige Besitzer des Chlumetzer Fideicommisses aus. Gestiftet zum Andenken an den Gross-Onkel des Stifters, den k. k. Feldzeugmeister und Director der Neustädter Akademie Graf Franz Kinsky, im Jahre 1856. 1 75 103